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·22. Februar 2026
„Werfen Prinzipien nicht über Bord“: Sbonias sieht nur ein Manko nach WSV-Pleite der U21 des 1. FC Köln

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Daniel Mertens
22 Februar, 2026
Beim Duell gegen den Wuppertaler SV gab es Sorgen um ein Offensiv-Talent, dem die nächste Zwangspause droht. Dafür feierte ein weiterer U19-Spieler seine Premiere in der Regionalliga West.

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Nach dem Schlusspfiff sanken die Kölner enttäuscht zu Boden. Trainer Evangelos Sbonias eilte aufs Feld und leistete erste Aufbau-Arbeit. Seine talentierten Schützlinge hatten sich lange gut geschlagen bei widrigen Bedingungen im Stadion am Zoo, doch zum Schluss gab es noch das bittere Ende mit dem entscheidenden Gegentor in letzter Sekunde. „Wenn du in Überzahl in der 96. Minute so einen Nackenschlag mit so einem Traumtor kassierst, ist es natürlich bitter“, äußerte ein enttäuschter Sbonias kurz nach dem Schlusspfiff gegenüber come-on-fc.com und stellte fest: „Heute ist viel von dem eingetroffen, was wir vorher gesagt haben. Das hat nichts mit einer Ausrede zu tun, aber es war klar, dass wir unser Spiel hier nicht werden aufziehen können. Es ist aber auch klar, dass wir innerhalb einer Woche nicht unsere kompletten Prinzipien über Bord werfen und dann eine andere Fußballmannschaft werden.“
Im Dauerregen waren auf dem holprigen Untergrund beim Abstiegskandidaten andere Tugenden als fußballerische Qualitäten gefragt. Und da schlug sich die junge Kölner Mannschaft durchaus achtbar, verpasste aber insbesondere in der Schlussphase in Überzahl, zumindest den Punkt abzusichern. „Ich glaube, dass wir es in der ersten Hälfte nach zehn Minuten ordentlich gemacht haben. Wir können da vielleicht auch in Führung gehen. Nach der Überzahl war klar, dass du gegen einen tiefstehenden Gegner und einem Rasen, der nicht bespielbar ist, nicht großartig in die Situationen reinkommst, die wir uns dann vorstellen. Dann musst du halt 0:0 spielen. Das haben wir nicht geschafft. Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können. Du musst 0:0 spielen“, resümierte Sbonias.
Sorgen gab es nach dem Spiel zudem um Etienne Borie. Das Offensiv-Juwel humpelte kurz vor der Pause von zwei Betreuern gestützt in die Kabine. Die ärztlichen Untersuchungen werden zeitnah ergeben, ob Borie die nächste Zwangspause einlegen muss. Luis Hauer durchlebte derweil ein durchwachsenes Comeback nach fast drei Monaten im U21-Tor. Der Torwart verschuldete erst einen Elfmeter, konnte diesen aber direkt parieren. „In der Situation war er unglücklich, aber es freut mich für ihn, dass er nicht bestraft worden ist“, äußerte Sbonias.
Seine Mannschaft versäumte es, den Abstand zum oberen Tabellendrittel nochmals zu verkürzen und verharrt so auf dem achten Platz. Ohne Abstiegssorgen und ohne Aussicht Richtung vordere Plätze kann die U21 somit die Saison entspannt zu Ende spielen und den Fokus ohne Ergebnisdruck auf die Ausbildung der eigenen Talente richten. Mit Jonathan Friemel feierte der nächste U19-Spieler sein Regionalliga-Debüt. Maik Akumu besaß in der Schlussphase beim Stand von 0:0 zwei gute Chancen zum Siegtreffer. Mikolaj Marutzki musste derweil kurzfristig erkrankt pausieren.
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