Fussballnationalmannschaft.net
·28. Mai 2026
Widerstand gegenüber der FIFA: Es gibt noch Hoffnung!

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·28. Mai 2026

Mitten in der seit Jahren beklagten Machtfülle der FIFA gibt es ein seltenes Zeichen des Widerstands. Zwei US-Staatsanwältinnen stellen sich gegen den Weltverband und dessen Präsidenten Gianni Infantino. Gerade deshalb wirkt ihr Vorgehen wie ein Hoffnungsschimmer.

WASHINGTON, DC – 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)
Während der Großteil der Fußballwelt die erschreckende „Allmacht“ des Weltverbands aus diversen, vor allem finanziellen Gründen seit Jahren widerspruchslos hinnimmt, wächst nun erstmals wieder offener Widerstand. Dass sich endlich wieder jemand traut, der FIFA auf die Finger zu schauen und dem Treiben des zuletzt unantastbar wirkenden Giganten bei Bedarf Einhalt zu gebieten, ist eine Ausnahme. So etwas gab es lange nicht mehr. Wenn Kritik doch laut wurde, dann meist nur viel zu vorsichtig und zu leise.
Menschenrechtsorganisationen und die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness zählen zu den wenigen, die sich überhaupt noch aus der Deckung wagen. Spätestens seit der WM in Katar ist die Angst vor Gegenkontern der mittlerweile äußerst einflussreichen FIFA groß geworden. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich nun zwei Frauen aus der US-Justiz nicht einschüchtern lassen.
Die beiden Staatsanwältinnen Letitia James und Jennifer Davenport müssen dabei nicht nur mit einer Reaktion der FIFA rechnen. Mit Blick auf die USA der Gegenwart wäre es kaum überraschend, wenn sogar höchste Regierungsstellen bereits an ihrer Absetzung arbeiten würden. Ihr Mut ist deshalb weit mehr als ein juristischer Vorgang.
Er sendet ein deutliches Signal an alle, die sich seit Jahren wegducken oder aus Opportunismus schweigen. Genau dieses Verhalten ist längst nicht mehr zu ertragen.







































