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·27. Juni 2026

Wie Como trotz erwartetem FFP-Verstoß 60 Mio. Euro für Nico Paz zahlt

Artikelbild:Wie Como trotz erwartetem FFP-Verstoß 60 Mio. Euro für Nico Paz zahlt

Es wird erwartet, dass Como einen Deal über 60 Mio. Euro abschließt, um Nico Paz dauerhaft im Stadio Sinigaglia zu halten. Doch da Como bereits kurz davor steht, gegen die Financial-Fair-Play-Regeln zu verstoßen, warum kann der Klub so früh im Transferfenster eine derart hohe Summe ausgeben?

Warum kann Como so viel für Nico Paz ausgeben?

Berichten verschiedener Medien vom Freitag zufolge wird Real Madrid seine Rückkaufoption über 9 Mio. Euro für Nico Paz aktivieren, und Como wird 60 Mio. Euro ausgeben, um ihn sofort zurückzuverpflichten. Dieser Deal soll zudem eine weitere Rückkaufoption über 80 Mio. Euro zugunsten von Real Madrid enthalten, die allerdings nur im Sommer 2027 gültig sein wird.


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Angesichts dessen, dass Como die wohlhabendste Eigentümergruppe der Serie A hat, ist nicht die Frage, wie sich der Klub die Verpflichtung von Nico Paz leisten kann, sondern vielmehr, wie er die Financial-Fair-Play-Regeln der UEFA umgehen kann.

Laut La Gazzetta dello Sport lautet die kurze Antwort: gar nicht.

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NICO PAZ – 12. APRIL: Nico Paz von Como 1907 jubelt nach dem zweiten Tor seiner Mannschaft im Serie-A-Spiel zwischen Como 1907 und FC Internazionale im Giuseppe-Sinigaglia-Stadion am 12. April 2026 in Como, Italien. (Foto: Marco Luzzani/Getty Images)

Como hat sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert, was im Vergleich zur vergangenen Saison höhere Einnahmen bringen wird. Das bedeutet aber auch, dass der Klub von der UEFA und ihren Regeln zur finanziellen Nachhaltigkeit strenger überprüft werden wird.

Die UEFA wird im kommenden Frühjahr Comos Finanzunterlagen prüfen. Diese Überprüfung wird sich auf die vorherigen drei Geschäftsjahre stützen (also 2023/24, 2024/25 und 2025/26). Wie alle Klubs, die in Europa antreten, darf Como in diesem Drei-Jahres-Zeitraum keine Verluste von mehr als 60 Mio. Euro verzeichnen, und die Ausgaben für die erste Mannschaft dürfen 70 % der Gesamteinnahmen des Klubs nicht überschreiten.

La Gazzetta dello Sport berichtet, dass Como diese Grenzen „zwangsläufig überschreiten“ wird. Dem Bericht vom Samstag zufolge lag Como 2023/24 mit 50 Mio. Euro im Minus, was 2024/25 auf 132 Mio. Euro anstieg. Es wird erwartet, dass es in den nächsten Finanzberichten des Klubs für die am 30. Juni endende Saison 2025/26 eine Verbesserung geben wird, doch La Gazzetta dello Sport prognostiziert weiterhin Verluste von rund 100 Mio. Euro.

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GENUA, ITALIEN – 26. APRIL: Cesc Fabregas, Cheftrainer von Como, blickt vor dem Anpfiff des Serie-A-Spiels zwischen Genoa CFC und Como 1907 im Luigi-Ferraris-Stadion am 26. April 2026 in Genua, Italien, aufs Feld. (Foto: Simone Arveda/Getty Images)

La Gazzetta dello Sport behauptet, dass Como nun die Möglichkeit prüft, im nächsten Jahr eine Vergleichsvereinbarung mit der UEFA einzugehen, wie es in den vergangenen Spielzeiten bereits bei mehreren Serie-A-Klubs der Fall war. Das könnte die Ausgabemöglichkeiten des Klubs in den folgenden drei oder vier Jahren einschränken.

Die UEFA bewertet Klubs, die in „vernünftige Investitionen“ investieren, in der Regel positiv, ebenso Eigentümer, die nachweislich immer wieder Geld in ihren Klub einschießen. Die Eigentümergruppe von Como soll seit der Übernahme im Jahr 2019 insgesamt 390 Mio. Euro in den Klub gesteckt haben.

Auch wenn Como nach den Financial-Fair-Play-Regeln der UEFA voraussichtlich rote Zahlen schreiben wird, hat der Klub keine Schulden bei Kreditgebern und verfügt über ein Nettovermögen von mehr als 54 Mio. Euro. Zudem wäre Como bei einem Verstoß gegen die Financial-Fair-Play-Regeln der UEFA ein „Ersttäter“, und auch deshalb besteht erneut die Hoffnung, dass der Dachverband den Klub wohlwollend beurteilen wird.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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