Wie läuft es eigentlich bei Ex-Werder-Coach Viktor Skrypnyk? | OneFootball

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·16. März 2026

Wie läuft es eigentlich bei Ex-Werder-Coach Viktor Skrypnyk?

Artikelbild:Wie läuft es eigentlich bei Ex-Werder-Coach Viktor Skrypnyk?

Viktor Skrypnyk kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere bei Werder Bremen zurückblicken – vor allem als Spieler. Der frühere Linksverteidiger und 24-malige ukrainische Nationalspieler stand für Werder in 164 Pflichtspielen auf dem Rasen. Von seinem Wechsel im August 1998 von Dnipro Dnipropetrovsk für umgerechnet 900.000 Euro an die Weser bis zu seinem Karriereende im Sommer 2004 blieb er den Grün-Weißen treu und spielte sich in dieser Zeit in die Herzen der Bremer Fans. Skrypnyk holte zweimal mit Werder den DFB-Pokal (1999 & 2004), wurde einmal deutscher Meister (2004) und einmal Sieger im UI-Cup (1999).

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Viktor Skrypnyk als Ex-Profi im Werder-Trikot | Frank Peters/GettyImages


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Nach seiner aktiven Laufbahn stieg Skrypnyk in Bremen direkt ins Trainergeschäft ein. Er übernahm zunächst verschiedene Rollen im Nachwuchsbereich der Norddeutschen und arbeitete sich dank jahrelanger guter Arbeit schließlich über die Amateure der Bremer bis zum Cheftrainer der Profis hoch, was ihm im Oktober 2014 gelang, als der Ukrainer Robin Dutt als Cheftrainer im bereits laufenden Saisonbetrieb ablöste. Doch was macht Viktor Skrypnyk eigentlich heute?

Eine Trainerkarriere mit Höhen und Tiefen

Nachdem Viktor Skrypnyk als Trainer nicht an die großen Erfolge aus seiner Spielzeit anknüpfen konnte, war sein Engagement als Cheftrainer bei Werder Bremen nach 70 Pflichtspielen im September 2016 wieder zu Ende. Skrypnyk schaffte während seiner Zeit in der sportlichen Verantwortung einen Punkteschnitt von 1,31 Zählern pro Partie. Nach seiner Freistellung in Bremen gönnte sich der Ex-Profi eine Auszeit und unterschrieb erst im Juli 2018 wieder einen Vertrag bei einem Verein. Damals übernahm Skrypnyk den lettischen Verein FC Riga, den er nach 20 Spielen und einem beeindruckenden Punkteschnitt von 2,40 Zählern pro Partie jedoch schon wieder verließ. Allerdings konnte Skrypnyk in dieser Zeit durch sein Mittun eine lettische Meisterschaft sowie einen Pokalsieg in Lettland auf seinem persönlichen Briefkopf verbuchen. Bereits im Februar 2019 endete das Engagement vorzeitig.

Im Sommer darauf heuerte Skrypnyk in seiner ukrainischen Heimat bei Zorya Lugansk an, wo er mit 102 Pflichtspielen sein persönliches Karrieremaximum als Profi-Coach erreichte. Im Sommer 2022 folgte ein Tapetenwechsel zu Vorskla Poltava, wo Skrypnyk bis zum 19. Dezember 2023 blieb. Nur einen Tag später unterschrieb er bei Metalist 1925 Kharkiv, wo er bis zum Saisonende im Sommer 2024 blieb.

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Viktor Skrypnyk als Trainer von Zorya Lugansk in der Ukraine | Global Images Ukraine/GettyImages

Was macht Viktor Skrypnyk heute?

Seit Juni 2025 ist der ehemalige Werder-Coach zurück bei Zorya Lugansk. In seinen bisher 21 Pflichtspielen seit seiner Rückkehr konnte er noch nicht an den Punkteschnitt aus seiner ersten Amtszeit dort anknüpfen. Den 1,76 Punkten pro Spiel von damals stehen derzeit nur 1,31 Zähler pro Partie gegenüber. Unter Viktor Skrypnyk sammelte der ukrainische Erstligist in der laufenden Spielzeit je sieben Siege, Unentschieden und Niederlagen (eine Niederlage davon im Pokal) und steht derzeit nach 20 Spieltagen in der Liga auf einem sicheren Mittelfeldplatz im grauen Niemandsland der ukrainischen Pemier Liga- Tabelle. Dennoch genießt der mittlerweile 56-jährige frühere Bremer in der Ukraine ein hohes Ansehen als Trainer. Auch an der Weser dürfte man diesen Namen noch immer mit einem Lächeln im Gesicht erwähnen.

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