„Wie mein älterer Bruder“: Nwaiwu enthüllt Onuachu-Nachricht – so überzeugte Trabzonspor den 22-Jährigen | OneFootball

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·6. März 2026

„Wie mein älterer Bruder“: Nwaiwu enthüllt Onuachu-Nachricht – so überzeugte Trabzonspor den 22-Jährigen

Artikelbild:„Wie mein älterer Bruder“: Nwaiwu enthüllt Onuachu-Nachricht – so überzeugte Trabzonspor den 22-Jährigen

Chibuike Nwaiwu, der zur Winterphase zu Trabzonspor wechselte, hat seinen Transferprozess und seine Ziele offen beschrieben. Der 22-jährige Verteidiger betonte dabei, dass er beim Schritt in die Türkei nicht nur an sportliche Entwicklung denkt, sondern an einen Abdruck, der bleibt. Sein Anspruch: mit Leistung und Haltung in Erinnerung zu bleiben – und den Fans etwas zurückzugeben, das über einzelne Spiele hinausgeht.

Ein klares Ziel: in den Herzen der Fans bleiben

Im Gespräch mit Trabzonspor Magazine formulierte Chibuike Nwaiwu seine Motivation deutlich: „Mein einziges Ziel ist es, als jemand in Erinnerung zu bleiben, der immer sein Bestes gegeben hat und in den Herzen der Trabzonspor-Fans einen Platz hat.“ Gleichzeitig machte er klar, dass er Titel gewinnen und aktiv dazu beitragen will. Für ihn zählt nicht nur der nächste Vertrag, sondern ein Weg, der am Ende auch emotional einen Wert hat.


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„Aggressiv und furchtlos“: So beschreibt Nwaiwu seinen Stil

Auf dem Platz sieht sich Nwaiwu als kompromisslosen Verteidiger: „Ich definiere mich selbst als einen sehr aggressiven und furchtlosen Spieler.“ Er erklärte, dass er Risiken ungern eingeht und lieber „mit Garantie“ spielt, um Situationen früh zu kontrollieren. Außerdem hob er hervor, dass er sowohl als Innenverteidiger als auch vor der Abwehr eingesetzt werden kann – Erfahrungen, die ihn geprägt hätten. Als wichtige Einflüsse nannte er Finidi George und Koc Yem, die ihm in Nigeria entscheidende Impulse gegeben hätten.

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Onuachu als Türöffner: „Er antwortete trotz seines Niveaus“

Besonders emotional wurde es, als Nwaiwu über den Kontakt zu Paul Onuachu sprach. „Paul ist wie mein älterer Bruder“, sagte er – und schilderte, wie er den Stürmer über dessen Social-Media-Account anschrieb, um sich vor dem Wechsel ein Bild zu machen. „Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er antworten würde, aber er wandte sich trotz seines Niveaus an mich und erzählte mir einige tolle Dinge über den Verein.“ Onuachu habe ihm den Schritt nach Trabzonspor als nächsten Karriereschritt empfohlen und dabei Stadt, Fans und die familiäre Atmosphäre im Klub hervorgehoben.

Von Nigeria über Europa in die Türkei: „Eine andere Ebene“

Nwaiwu beschrieb die Unterschiede der Ligen aus seiner Sicht sehr deutlich. Die nigerianische Liga sei körperlich extrem fordernd, Europa verlange mehr Disziplin und strukturiertes Vorgehen. Für die Türkei wählte er klare Worte: „Das Tempo ist sehr hoch und es gibt sehr gute Spieler in der Liga. Das ist eine andere Ebene.“ Damit ordnet er seinen Wechsel nicht als romantischen Tapetenwechsel ein, sondern als sportliche Herausforderung, die jeden Tag Leistung verlangt.

Der Traum Nationalmannschaft: Plattform Trabzonspor

Auf die Frage nach der nigerianischen Nationalmannschaft blieb Nwaiwu selbstbewusst und geduldig. „Ich glaube an mich selbst und an Gott“, sagte er, und ergänzte, dass er weiterarbeiten werde, unabhängig davon, ob eine Einladung sofort komme. Sein langfristiger Gedanke: Trabzonspor als Bühne, um sich auf höchstem Niveau zu zeigen und sein Land zu vertreten. „Der Traum eines jeden Spielers ist es, mit seinem Land Trophäen zu gewinnen“, erklärte er – und verband diesen Traum direkt mit seinem Alltag im Klub.

Sein Rat an junge Spieler: Nicht aufgeben, weiterarbeiten

Zum Abschluss gab Chibuike Nwaiwu einen persönlichen Ratschlag, der seine Haltung zusammenfasst. Er erinnerte an Worte aus seiner Jugend: „Gib nicht auf, mach weiter, arbeite hart, du wirst dein Ziel erreichen.“ Genau das habe er als Leitlinie mitgenommen. Heute, sagte er, sei er selbst das Beispiel dafür, dass konsequente Arbeit und Durchhalten Türen öffnen können – und dass Ziele erreichbar bleiben, wenn man sie Tag für Tag ernst nimmt.

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