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·4. Oktober 2026

Wie reagiert der FC auf das Verletzungspech? Diese Stürmer könnten nun interessant werden

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Wie reagiert der FC auf das Verletzungspech? Diese Stürmer könnten nun interessant werden

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Simon Bartsch

4 Oktober, 2026

Das Spiel gegen Viktoria Köln haben die Geißböcke teuer bezahlt. Thijs Dallinga und Ragnar Ache fallen vorerst aus. In der Theorie könnten die Geißböcke noch einmal nachbessern, denn es gibt noch die Option vereinsloser Spieler. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Nach den Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache fehlen dem FC Zielstürmer in der vordersten Spitze. Dallinga wird wohl Monate ausfallen, bei Ache werden es Wochen sein. Gut möglich, dass die Kölner Verantwortlichen nun noch einmal reagieren wollen. Aber gibt es überhaupt interessante Alternativen?

Könnte der gebürtige Stuttgarter Joselu eine Option werden? (Foto: Mateo Villalba Sanchez/GettyImages)

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Das Transferfenster ist zu, die meisten namhaften Angreifer wurden im Sommer unter Dach und Fach gebracht. Tatsächlich gibt es dennoch mehrere Stürmer, die zu einer wirklichen Option werden können. Vereinslose Spieler können bis zum 31. Dezember noch unter Vertrag genommen werden. Und es gibt einige Angreifer, die sich auf der Liste befinden. Allerdings ist überhaupt nicht gesagt, dass der FC auch zuschlägt. Zumal selbst bei einem vereinslosen Stürmer Kosten anfallen werden und nicht klar ist, wie schnell Ache wieder auf den Rasen zurückkehrt.

Spieler mit Bundesliga-Erfahrung

Alleine schon aufgrund des Gehalts werden einige Namen somit gar nicht erst in den Fokus rücken. Die Namen Karem Benzema, Mauro Icardi und Anthony Martial überhaupt in den Ring zu werfen bedarf schon einer gehörigen Portion Wunschdenken. Realistischer erscheint ein anderer Name: Joselu. Der gebürtige Stuttgarter lief 17 Mal für Spanien auf, spielte in seiner Karriere auch Bundesliga, lief unter anderem für Hoffenheim, Frankfurt und Hannover, aber auch schon für Real Madrid und Newcastle auf. Bis Juli spielte der Angreifer bei Al-Gharafa, der Kontrakt wurde nicht verlängert. Der Stürmer ist mittlerweile 36 Jahre alt, könnte sich sicherlich noch einmal eine Anstellung in der Bundesliga vorstellen. Der Marktwert wird noch auf 2,8 Millionen Euro geschätzt.

Bundesliga-Erfahrung hat auch Ihlas Bebou. Der Stürmer wurde bereits im Sommer mit dem FC in Verbindung gebracht. Einmal mehr. So wirklich heiß wurde die Spur aber wieder nicht. Der 32-Jährige erlebte ein schweres Jahr bei der TSG Hoffenheim, kam nicht über 17 Kurzeinsätze hinaus. Ein Tor erzielte er für die Sinsheimer in jenen Partien nicht mehr. Dementsprechend wurde der Vertrag auch nicht verlängert. Bebou hoffte noch auf einen Wechsel innerhalb der Bundesliga, der aber nicht zu Stande kam. Auch jetzt wäre ein Wechsel zum FC eine Überraschung.

Weitere Spieler mit der großen Bundesliga-Erfahrung sind eher unwahrscheinlich. Cedric Teuchert ist aktuell zwar vereinslos, war aber bei seinen Stationen in der Bundesliga nicht so wirklich überzeugend. Der Angreifer ist zwar ein klassischer Mittelstürmer, funktionierte aber nicht so richtig als die Art Zielspieler, die beispielsweise Ragnar Ache verkörpert. Dawid Kownacki ist für den FC überhaupt keine Option, da der Spieler erst im Winter registriert werden dürfte. Eine Soforthilfe ist er nicht. Ein spannender Name wäre sicherlich Karim Onisiwo. Der Angreifer spielte bis zum Sommer noch bei RB Salzburg. Der 36-Jährige würde zwar ins Gehaltsmuster passen, fand in Österreich aber kaum noch statt. In der vergangenen Saison sammelte der Angreifer genau einen Scorer. Wo im Kölner Stadion das Tor steht, weiß der Angreifer, Onisiwo traf drei Mal gegen den FC, zwei Mal in Köln.

Ist ein vereinsloser Spieler überhaupt eine Option?

Die Frage ist aber, ob der FC überhaupt in Aktionismus verfällt und noch einmal nachbessert. Ache wird zwar Wochen ausfallen, aber noch ist nicht gesagt, wie lange. Mit Imad Rondic haben die Kölner einen Zielstürmer in den eigenen Reihen, der die FC-Verantwortlichen in diesem Sommer überzeugt hat, wieder in den Kader aufgenommen zu werden. Seine Qualität hat er in den Pflichtspielen zuletzt aber nie unter Beweis gestellt. In den vergangenen Jahren haben sich die Kölner bei den vertragslosen Spielern bekanntlich gerne zurückgehalten. Der genannte Grund: Vereinslose Stürmer wären nur selten eine Soforthilfe, da sie sich erst einmal in der Mannschaft zurechtfinden müssten und das Trainingsniveau erreichen müssten. Und: Tatsächlich gibt es ja auch Gründe, warum es keinen neuen vertrag gegeben hat.


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