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·11. April 2026

Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

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Simon Hense

11 April, 2026

Schon gegen Eintracht Frankfurt hatte der FC auch auf Flanken setzen wollen – am Ende aber nicht sonderlich viele in den Strafraum gebracht. Gegen Werder könnte es sich aber wieder lohnen, auf Hereingaben zu setzen. Kommt der 1. FC Köln gegen Bremen mit Flanken zum Erfolg?

Neben Umschaltmomenten könnten für die Geißböcke Flanken ein gutes Mittel gegen Werder Bremen sein. Denn ein Spezialist für präzise Hereingaben drängt zurück in die Startelf.

Ist Alessio Castro-Montes gegen Bremen mal wieder als Flankenspezialist gefragt? (Foto: Neil Baynes/Getty Images)

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Eigentlich wäre das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag für ein spielerisches Mittel auf Kölner Seite prädestiniert gewesen: Mit der SGE wartete die nach Flanken defensiv anfälligste Mannschaft der Liga auf die Geißböcke. Vielleicht auch deshalb meinte FC-Trainer René Wagner vor der Partie, dass ein Plan sei, den Ball mal etwas länger in der Offensive zu halten, um den Strafraum gut besetzen zu können. „Und dann müssen wir gucken, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben“, erklärte der Coach. Seine Mannschaft setzte das nur so halb um. Zwar leitete eine Hereingabe von Kristoffer Lund den 2:2-Ausgleich ein. Aber insgesamt brachten die Kölner gerade mal fünf Flanken in den Strafraum – der zweitniedrigste Wert des FC in dieser Saison. Nur in der Hinrunde gegen Borussia Dortmund schlug man mit vier noch weniger.

Auch Bremen relativ anfällig nach Flanken

Die Schwäche der Eintracht hätten die Geißböcke also wohl noch öfter ausnutzen können als nur beim Ausgleich. Aber gegen Werder Bremen können sie genau das besser machen. Denn auch die Bremer sind in dieser Hinsicht anfällig. So haben sich die Grün-Weißen bereits sieben Gegentore nach Flanken aus dem Spiel heraus gefangen. Damit haben sie zwar deutlich bessere Werte als die SGE mit 14, kassierten aber gemeinsam mit Köln, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Heidenheim die fünftmeisten solcher Gegentore im Ligavergleich.

Daher könnte es sich für den FC durchaus lohnen, es mit Flanken zu probieren. Gerade auch, weil man schließlich mit Ragnar Ache einen extrem kopfballstarken Spieler in der Spitze hat. Der erzielte zwar von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern für ihn ungewöhnlich nur zwei mit dem Kopf. Trotzdem stellt der Angreifer natürlich in der Luft immer eine Gefahr für den Gegner dar. Außerdem ist zu erwarten, dass Köln gegen Bremen den Ball eher mal, wie von Wagner schon gegen Frankfurt gefordert, länger im Angriffsdrittel halten kann, um Zeit für eine gute Strafraumbesetzung neben Ache zu haben.

Castro-Montes als Flankenspezialist

Zusätzlich drängt mit Alessio Castro-Montes ein Flankenspezialist zurück in die Mannschaft. Der Belgier ist sogar wieder eine Option für die Startelf. „Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit“, meinte Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag. Wenn der 28-Jährige am Sonntag startet, könnte er gerade Ache mit seinen präzisen Hereingaben füttern. So wie er es etwa beim vorletzten Kölner Sieg gegen Mainz 05 im Januar gemacht hatte. Dort legte der Schienenspieler dem Stürmer den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich mit einer gefühlvollen Flanke auf. Eine Wiederholung dieser Szene gegen Bremen würde wohl allen Kölnern sehr gut gefallen.


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