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·17. Februar 2026
Wie Totti und Del Piero!“ Ex-Galatasaray-Spordirektor Ergün zündet den Mega-Vergleich – und setzt Kenan Yildiz sogar vor Arda Güler

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·17. Februar 2026

In der UEFA Champions League trifft Galatasaray im Playoff-Hinspiel auf Juventus Turin. Vor dem Duell meldete sich Cenk Ergün, der frühere Sportdirektor der Gelb-Roten, mit einer Einordnung zu Wort und sprach dabei nicht nur über das Match-up, sondern auch über zwei der auffälligsten türkischen Offensivspieler im europäischen Spitzenfußball. Seine Aussagen verbinden Historie, Kaderanalyse und einen Vergleich, der sofort hängen bleibt.
In einem Interview mit La Gazzetta dello Sport erinnerte Ergün an ein historisches Kapitel zwischen Galatasaray und Juventus. „Wir haben Contes Juventus 2013 mit Galatasaray in der Champions League 2013 ausgeschaltet“, sagte Ergün und verwies auf die beiden Ergebnisse, die den Ausschlag gaben: In Turin endete das Spiel 2:2, in Istanbul gewann Galatasaray auf schneebedecktem Rasen mit 1:0 durch ein Tor von Wesley Sneijder. Für Ergün steht fest: „Dies war einer von Galatasarays größten Siegen in der Geschichte der Champions League.“
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Mit Blick auf das aktuelle Aufeinandertreffen dieser Saison ordnete Ergun die Situation von Juventus ein und hob besonders den Trainer hervor. „Ich möchte zunächst sagen, dass Luciano Spalletti Juventus wieder zum Leben erweckt hat; er ist ein großartiger Trainer, der einer Mannschaft in Schwierigkeiten sein Spiel und seinen Mut zurückgegeben hat“, erklärte er. Gleichzeitig betonte Ergün, dass dieses Team nicht zu den stärksten Juventus-Ausgaben der vergangenen Jahre zähle. Dennoch erwartet er ein Duell mit Qualität, auch weil er einen jungen Faktor ausdrücklich hervorhebt: Kenan Yildiz.
Für Galatasaray sieht Ergün in der Offensive mehrere Bausteine, die das Spiel prägen können. „Wir haben dieses Jahr ein sehr interessantes Team“, sagte er und nannte als zentralen Namen Victor Osimhen, „den die Italiener genau kennen“. Ergün betonte, dass der Stürmer am Ende der Transferperiode zu Galatasaray kam und zeichnete das Bild eines Unterschiedsspielers: „Wenn er auf dem Feld ist, sind wir ein völlig anderes Team.“ Zudem lobte er Mauro Icardi als „Weltklassespieler“ und verwies auf seine Leistung hinter Osimhen im letzten Spiel. Als „wahre Überraschung“ stellte Ergün jedoch Baris Alper Yilmaz heraus, den er als „derzeit besten türkischen Spieler der Liga“ bezeichnete und dessen Profil er klar umriss: „Schnell, stark und tödlich in Eins-zu-eins-Positionen.“
Besonders viel Aufmerksamkeit zog Ergüns Vergleich zwischen Arda Güler und Kenan Yildiz auf sich. Über Yildiz sagte er: „Er war ein traumhaftes Talent, sogar als er noch beim FC Bayern war, ich bekam jeden Tag Telefone und Nachrichten über ihn. Jetzt ist es ein echter Star geworden.“ Anschließend ging er noch weiter und setzte den Juventus-Profi in Relation zu Arda Güler, der das Trikot von Real Madrid trägt: „Ich finde er ist sogar besser als unseren anderen Starspieler, Arda Güler. Es ist ein bisschen wie Totti und Del Piero.“ Den entscheidenden Zusatz lieferte Ergün direkt mit: „Der einzige Unterschied besteht darin, dass die beiden zusammen spielen können.“
Ergüns Einordnung zeichnet ein klares Bild: Galatasaray setzt auf Wucht, Tempo und individuelle Qualität im letzten Drittel, während Juventus laut seiner Einschätzung wieder Stabilität und Mut im Spiel gefunden hat. Der Blick zurück auf 2013 liefert dabei nicht nur Nostalgie, sondern auch eine Botschaft für die Gegenwart: In großen Champions-League-Nächten kann Galatasaray Geschichte schreiben. Und wenn Ergüns Star-Vergleich eines zeigt, dann dieses: Die türkische Fußball-Generation besitzt Spieler, die auch in den größten Klubs Europas Gesprächsthema sind.









































