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·20. März 2026
Wiedersehen mit altem Klub: BVB-Trainer Kovac über seine Zeit beim HSV

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Zwei Spielzeiten trug Niko Kovac das Trikot des Hamburger SV. Am Samstag (21. März, 18:30 Uhr) trifft der Chef-Trainer von Borussia Dortmund in der Bundesliga auf seinen früheren Klub. „Ich habe viele schöne Erinnerungen an die Zeit“, blickt der 54-Jährige gerne auf sein Engagement an Elbe und Alster zurück.
Insgesamt 73-mal lief Kovac für den HSV auf. In seiner Bilanz stehen 13 Treffer und fünf Torvorlagen. Doch es sind nicht nur die nüchternen Zahlen, die der Fußballlehrer mit seinen Einsätzen für die Rothosen verbindet. „Ich hatte eine wunderbare Zeit beim HSV und habe mich in Hamburg sehr wohl gefühlt: eine tolle Stadt und ein großer Verein“, sagt er in einem Interview mit der HSV.de-Redaktion. Und weitaus wichtiger: „Meine Tochter kam in Hamburg zur Welt.“
Mit dem einstigen Bundesliga-Dino reüssierte Kovac auch auf europäischer Bühne. In der Saison 2000/01 bestritt er für den HSV sechs Einsätze in der Champions League. Eine Partie behält er in besonderer Erinnerung. Am 1. Spieltag der Gruppenphase lieferten sich die Norddeutschen ein packendes Duell mit Juventus Turin. Nach dramatischen 90 Minuten stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel des Volksparkstadions. Kovac brachte seine Farben zwischenzeitlich mit 4:3 in Führung.
Das Duell mit Italiens Rekordmeister sei „eines der prägendsten und spannendsten“ seiner Karriere, schwärmt Kovac noch heute. „Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch der unglaublichen Atmosphäre rund um das Spiel. An dieses Spiel denke ich immer gerne zurück und will und werde es auch nie vergessen.“ Da die Hamburger die Gruppe allerdings nur als Dritte beendeten, stiegen sie in den UEFA-Cup ab und scheiterten in der 3. Runde nach zwei Niederlagen an der AS Rom.

Foto: Getty Images
Die Entwicklung seines einstigen Klubs beobachtet er mit Wohlwollen. „Der HSV spielt als Aufsteiger bislang eine gute Saison und wird sich auch bei uns seine Chance suchen“, ist Kovac überzeugt. „Ich erwarte, dass wir auf einen kompakten, defensiv gut organisierten Gegner treffen, ähnlich wie in der Hinrunde.“
Bei der Partie in Hamburg sah der BVB nach einem Treffer von Carney Chukwuemeka (22) lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Doch in der siebten Minute der Nachspielzeit gelang Ransford-Yeboah Königsdörffer (24) noch der Ausgleich zum 1:1.









































