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·26. Mai 2026
Wilde Verschwörungstheorie in England: Werden asiatische Spieler im TV benachteiligt?

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In den sozialen Netzwerken macht eine wilde Verschwörungstheorie die Runde. Dabei sollen asiatische Spieler in den Fernsehbildern ungleich behandelt werden.
Im Fußball fällt es leicht, sich gedanklich in fiktive Szenarien zu verlieren. Nun hat ein aufmerksamer Nutzer auf der Plattform "X" (ehem. Twitter) aber eine Reihe von "Zufällen" festgestellt und vermutet dahinter mehr. Wie der japanische User @football_HTJ erkannt haben will, wurde, als eine Mannschaft einen Titel zelebrierte, genau dann das Bild umgeschaltet, wenn ein asiatischer Spieler die Trophäe empor hob.
Eine Sache, die sich im ersten Moment unfassbar anhört. Doch die Bilder geben dem Nutzer recht. Der neueste Fall ist der Aufstieg von Hull City. Die Spieler der Tigers gaben die Trophäe durch und streckten sie hoch. Als diese dann beim japanischen Stürmer Yu Hirakawa ankam, wechselte das Bild.
Folglich lieferte der Nutzer auch weitere Beispiele, in denen Ähnliches zu sehen ist. Betroffene waren unter anderem Park Ji-Sung beim Champions League-Sieg 2008 mit Manchester United, Shinji Okazaki beim Premier League-Erfolg von Leicester City, Takumi Minamino bei den Feierlichkeiten des Ligapokals mit Liverpool 2022, oder Swansea Citys Sung-yueng Ki beim selben Titel 2013. In den Kommentaren werden zahlreiche weitere Beispiele angeführt.
"Als dieses Thema in Japan erstmals zur Sprache kam, herrschte allgemein die Meinung vor, es handele sich um eine 'Verschwörungstheorie' oder es sei 'lächerlich, alles als Diskriminierung zu bezeichnen'. Doch es kommt so häufig vor, dass man es nicht mehr rechtfertigen kann", erklärte der Nutzer im Post. Als einzig "erfolgreicher" Spieler führt er Ex-Frankfurter Daichi Kamada an. Beim FA Cup-Sieg mit Oliver Glasners Crystal Palace soll er eine "Finte" angetäuscht haben und wurde dann doch gezeigt. Dieses Video habe in Japan im Anschluss die Runde gemacht.
Ob hinter dieser Sache, etwas Genaueres steckt, ist bisher nicht bekannt. Die vielen Fälle lassen die Sichtweise des Nutzers auf jeden Fall nachvollziehbar erscheinen.







































