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·22. Februar 2026

"Wir hatten besondere Ideen": FCM-Trainer Sander wird deutlich

Artikelbild:"Wir hatten besondere Ideen": FCM-Trainer Sander wird deutlich

Ein Spektakel war es beim 5:3 zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Magdeburg. Beim FCM war der Ärger über die Entstehung der Gegentreffer nach dem Spiel groß.

"Den Gegner zum Tore schießen eingeladen"

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel beschrieb Petrik Sander ziemlich genau, was ihm beim Auswärtsauftritt am Samstagabend missfiel. Während das erste Gegentor ein "abgefälschtes Ding" war, war das Unverständnis über die drei weiteren Gegentreffer groß. Nachdem direkt die Antwort mit dem 1:1 gefunden hatte, habe man beim 2:1 "niemals so verteidigen" dürfen. Das Kopfballduell zwischen Alexander Nollenberger und Edin Dzeko sei ein großes "Mismatch" gewesen.


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Noch kritischer wurde der erfahrene Trainer bezüglich des Treffers zum 1:3 nach der Pause. "Wir hatten besondere Ideen, die dazu geführt haben den Gegner zum Tore schießen einzuladen", sagte der Übungsleiter grundsätzlich über die Schalker Tore. Der dritte Gegentor fiel dann nach einem Elfmeter. "Eine schlechte Idee ist es zum Beispiel im Fußball im eigenen Strafraum den Ball Hand zu nehmen", kritisierte Sander Philipp Hercher. Vor dem Strafstoß sei man eigentlich mit "viel Wille" aus der Kabine gekommen.

"Wieder seriös arbeiten"

Nach diesem erneuten Rückschlag habe sich das Gefühl breit gemacht, dass man "aussichtslos" zurück gelegen sei. Dennoch arbeitete sich der FCM mit dem 2:3 wieder heran. "Wenn es eine Gelegenheit gab das Spiel zu kippen, dann war es zu diesem Zeitpunkt", so Sander. Dann habe man aber wieder "eine ganz besondere Idee" gehabt. "Wir wollen Kopfball spielen im eigenen Strafraum", erklärte der Übungsleiter. Damit spielte er wohl auf den Treffer zum 2:5 an, als ein Rückpass mit dem Kopf von Lubambo Musonda zu kurz geriet.

Insgesamt sei es ein verdienter Erfolg für die Gastgeber gewesen und man müsse daran arbeiten nicht jedes Spiel so viele Gegentore zu kassieren. "Das ist bitter, aber daraus müssen wir lernen", sagte der 65-jährige. Jeder müsse "einfach seine Hausaufgaben machen". Die Mannschaft müsse "damit anfangen sich wieder neu zu fokussieren und aufzustellen", appellierte der Chef-Trainer an seine Spieler.

In den nächsten Wochen will Sander wieder ein ganz anderes Gesicht sehen. "Lass uns einen Schluss unter diese Spektakelnummern ziehen und wieder seriös arbeiten", forderte der Übungsleiter auch mit Blick auf den 5:4 Erfolg in Fürth bei dem Auswärtsspiel zuvor. In der kommenden Woche geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC weiter (13:30 Uhr). Mit einem Heimsieg möchte der 16. der zweiten Liga dann wieder auf einen Nichtabstiegsplatz springen.

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