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·21. August 2026
"Wir können nur gewinnen": FCS mit Rückenwind ins Pokalduell

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Nach zwei Erstrunden-Niederlagen in Folge will der 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal endlich wieder die Hürde zum Weiterkommen nehmen. Durch zwei Siege aus den ersten beiden Ligaspielen geht der FCS zudem mit viel Selbstvertrauen in das Duell mit Hertha BSC. Entsprechend spricht Herthas Trainer Stefan Leitl von einem 50/50-Spiel – eine Einschätzung, der Saarbrückens Cheftrainer Argirios Giannikis allerdings auf dem Mediengespräch vor der Partie widerspricht.
"Pokal in Saarbrücken, so eine schöne Geschichte." Mit seiner Einleitung spielte der FCS-Coach natürlich auf die Saisons 2019/20 und 2023/24 an, als der FCS jeweils das Halbfinale erreichte. Zuletzt mussten die Saarländer allerdings drei Mal in Folge das Erstrunden-Aus hinnehmen. Nun soll Argirios Giannikis wieder an die erfolgreichen Zeiten anknüpfen und die erste Hürde überspringen. Nach zwei Siegen zum Auftakt "sind wir natürlich ambitioniert, aber auch aufgrund der Vergangenheit besonders". Mit Hertha BSC gastiert am Samstag allerdings ein Gegner, der ebenfalls im Aufwind ist und einige Parallelen zum Drittligisten aufweist: "Sie haben beide Partien zum Auftakt gewonnen – wir auch. Sie haben ihr Heimspiel mit drei Toren Unterschied gewonnen – wir auch"
Wenig verwunderlich spricht sein Kollege Stefan Leitl daher von einem 50/50-Spiel. Giannikis sieht die Rollenverteilung allerdings anders: "Die Vorzeichen sind klar. Trotz ihrer namhaften Abgänge ist Hertha klarer Favorit auf dem Papier. Sie können nur verlieren und wir nur gewinnen." Für seine Mannschaft gehe es darum, "die Unterschiede zu egalisieren und Chancen zu suchen, weiterzukommen". Seinen Gegenüber lobte er dafür, dass "er und sein Team es geschafft haben, trotz der zahlreichen Verluste eine Mannschaft aufzustellen, die gute Abläufe hat, aktiv nach vorne verteidigt und gute Standards reinbringt". Selbstverständlich gebe es aber auch Schwächen, "die wir mit unseren Mitteln ausnutzen wollen".
Neue Verletzte oder Ausfälle hat der Trainer derweil nicht zu beklagen. Ob es Veränderungen in der Startelf geben wird, ließ er allerdings noch offen. Eine könnte sogar im Tor anstehen. Giannikis überlege "in beide Richtungen, ob wir mit Mateo Bignetti Kontinuität bringen oder auch einem Klassemann wie Kevin Broll den Pokal geben". Die Entscheidung wolle man entweder noch am Freitag oder spätestens am Samstag treffen. Für Florian Pick, der unter der Woche im Training aussetzen musste, steht das Spiel derweil nicht auf der Kippe: "Es war eine Vorsichtsmaßnahme. Er hatte nach dem Regensburg-Spiel Nachwirkungen, dazu kam die lange Reise."
Vor allem beim Saisonauftakt brillierte Pick mit drei Vorlagen. Ebenfalls im Fokus: Kai Brünker. Als Joker traf er sowohl gegen Rot-Weiss Essen als auch entscheidend gegen den SSV Jahn Regensburg. Ob das nun seine neue Paraderolle wird? "Ich bin mit ihm im ständigen Austausch. Klar gibt es die einen, die nun sagen, er hat sich für die Startelf empfohlen. Man muss jedoch wissen, dass er vor dem letzten Test gegen Thionville Antibiotika genommen hat, drei Tage nicht in dem körperlichen Zustand war und auch Richtung erstes Saisonspiel nicht frisch war."
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