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·17. September 2026
„Wird er selbst wissen“: So reagiert Hoeneß auf Undav-Ausbootung

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Die erste DFB-Nominierung von Jürgen Klopp wurde natürlich auch beim VfB Stuttgart beobachtet. Besonders die Nichtberücksichtigung von Deniz Undav beschäftigt Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach findet dazu seine eigenen Worte.
Die Nicht-Nominierung von Deniz Undav für den ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp sorgt auch beim VfB Stuttgart für Gesprächsstoff. Trainer Sebastian Hoeneß hätte seinen Angreifer zwar gerne bei der Nationalmannschaft gesehen, findet für die Entscheidung des neuen Bundestrainers aber nachvollziehbare Gründe.
Undav gehörte trotz einer starken vergangenen Saison nicht zum 44-köpfigen Aufgebot für die anstehenden Nations-League-Partien. Klopp begründete seinen Verzicht unter anderem mit Undavs aktuellem Formstand und körperlichen Problemen.
Hoeneß sieht die Situation ähnlich. „Dass er besser spielen kann, das wird er auch selbst wissen.“, sagte der VfB-Coach auf die Frage, ob er Undavs Nichtberücksichtigung verstehen könne. Gleichzeitig nahm er seinen Stürmer gegen die aufkommende Kritik in Schutz. Undav habe mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen, die ihn aktuell beeinträchtigen würden.
Dass der Angreifer noch nicht bei 100 Prozent ist, zeigte sich auch zum Saisonstart. In der Bundesliga wartet Undav bislang noch auf seinen ersten Treffer. In der Champions League präsentierte er sich zuletzt allerdings deutlich besser und bereitete beim Auftritt gegen Viking Stavanger zwei Tore vor.
Neben Undav fehlt mit Angelo Stiller ein weiterer VfB-Profi im ersten Klopp-Aufgebot. Für Hoeneß kommt das nicht einer grundsätzlichen Bewertung seines Mittelfeldspielers gleich.
Stiller kennt den Trainer bereits seit gemeinsamen Zeiten bei Bayern München und Hoffenheim. In Stuttgart entwickelte er sich unter Hoeneß zu einer wichtigen Säule im Mittelfeld. Der Coach hält weiterhin große Stücke auf den 25-Jährigen.
Gleichzeitig ist die Tür für Undav und Stiller nicht geschlossen. Klopp selbst stellte bei der Kaderbekanntgabe klar, dass seine Entscheidungen zunächst nur für den aktuellen Moment gelten. Eine spätere Rückkehr ins DFB-Team bleibt damit für beide VfB-Profis möglich.
Für Stuttgart dürfte deshalb vor allem entscheidend sein, wie sich Undavs Fitness und Form in den kommenden Wochen entwickeln. Hoeneß setzt wie immer weniger auf öffentliche Diskussionen als auf eine Reaktion auf dem Platz.







































