„Wirkte wie Zeitverschwendung“: Ex-Profi blickt auf HSV-Zeit zurück | OneFootball

„Wirkte wie Zeitverschwendung“: Ex-Profi blickt auf HSV-Zeit zurück | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Nur die Raute

Nur die Raute

·29. September 2026

„Wirkte wie Zeitverschwendung“: Ex-Profi blickt auf HSV-Zeit zurück

Artikelbild:„Wirkte wie Zeitverschwendung“: Ex-Profi blickt auf HSV-Zeit zurück

Beim HSV schaffte er nie den endgültigen Durchbruch, bei der SV Elversberg gehört er inzwischen zu den wichtigsten Spielern überhaupt.

Ex-Hamburger Lukasz Poreba hat in einem Interview mit dem polnischen Portal Weszlo nun offen über seine Zeit im Volkspark gesprochen und dabei durchaus bemerkenswerte Worte gewählt. „Ich war sauer, das will ich nicht leugnen“, gibt der Mittelfeldspieler rückblickend zu.


OneFootball Videos


Vor allem die Saison 2024/25 habe ihn frustriert. Nach einer Verletzung im Sommer verlor Poreba seinen Platz, obwohl er nach eigener Einschätzung gute Leistungen gezeigt hatte. Besonders die Wochen rund um die Entlassung von Steffen Baumgart blieben ihm in Erinnerung. „Der Trainer sagte, er würde wieder auf die alte Mannschaft setzen, obwohl er mit mir zufrieden war. Ich war echt wütend“, berichtet der Pole.

Nach Baumgarts Aus und der Amtsübernahme von Merlin Polzin folgte eine schwierige Phase mit nur wenig Spielzeit. Bereits im Winter habe er den Verein verlassen wollen, erhielt dafür jedoch keine Freigabe. „Trotz allem erinnere ich mich positiv an diese Zeit, auch wenn sie in mancher Hinsicht wie Zeitverschwendung gewirkt haben mag“, so der 26-Jährige. Gleichzeitig betont er: „Ich habe immer alles gegeben. Jetzt ernte ich die Früchte.“

Artikelbild:„Wirkte wie Zeitverschwendung“: Ex-Profi blickt auf HSV-Zeit zurück

Foto: Getty Images

Poreba blühte nach HSV-Abgang auf

Was Poreba damit meint: In Elversberg kommt ihm eine völlig andere Rolle zu. Bereits in der Aufstiegssaison 2025/26 absolvierte er alle 34 Ligaspiele und stand 32 Mal in der Startelf. An dieser Wichtigkeit hat sich auch in der Bundesliga nichts geändert. In den ersten vier Saisonpartien spielte er jeweils über die volle Distanz und besaß großen Anteil daran, dass die SVE mit vier Punkten hervorragend aus den Startlöchern kam.

Mehr noch: Im Saarland gilt Poreba mittlerweile als eine Art stiller Anführer. Trainer Vincent Wagner brachte seine Bedeutung gegenüber der Saarbrücker Zeitung kürzlich treffend auf den Punkt: „Lukasz spricht mit seinen Füßen.“

Für Poreba scheint sich damit all das auszuzahlen, woran er auch in schwierigen HSV-Zeiten festgehalten hatte. „Ich wusste, dass ich es irgendwann schaffen würde – in Hamburg oder anderswo“, sagt er heute. In Elversberg hat er das schon längst getan.

Impressum des Publishers ansehen