VfL Osnabrück
·2. Februar 2026
Wirtschaftlich stabil und Talentschmiede: 3. Liga schreibt Rekordzahlen

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·2. Februar 2026

Die 3. Liga hat ihre positive Entwicklung fortgesetzt und steht so gut da wie noch nie in ihrer Geschichte. Die Liga ist wirtschaftlich stabil, hat mehr junge Spieler eingesetzt als je zuvor und zahlreiche weitere Bestmarken gesetzt. Das unterstreicht der offizielle Saisonreport 2024/2025, den der DFB am heutigen Montag nach Erhebung aller Kennzahlen veröffentlicht hat.
Es war eine weitere Saison der Rekorde für die 3. Liga: Nie strömten mehr Fans zu den Spielen in die Stadien, nie erzielten die Klubs höhere finanzielle Erlöse, nie hatten weniger Klubs ein finanzielles Minus, nie war die Zahl der Drittligisten mit einem negativen Eigenkapital geringer.
Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident für die 3. Liga, sagt: „Wir haben seit Ende der Corona-Pandemie durchgehend steigende Zahlen in allen wichtigen Bereichen. Daran sieht man, dass die Entwicklung der 3. Liga nachhaltig ist. Die größten Schritte haben wir in den vergangenen Jahren bei der wirtschaftlichen Stabilität gemacht. Die Anpassungen im Zulassungsverfahren haben sich zweifellos ausgezahlt. Die 3. Liga steht längst auf sehr gesunden, soliden Beinen. Dazu trägt auch die etablierte Struktur der Liga mit 20 Mannschaften maßgeblich bei.“
Ein herausragendes Merkmal der 3. Liga sind die Fans. In der Spielzeit 2024/2025 wurde erstmals die Marke von vier Millionen Zuschauer*innen in den Stadien geknackt (4,39 Mio.). Der Schnitt war mit 11.548 Fans pro Spiel fünfstellig. Deutschland ist damit international vor England die Nummer eins unter allen dritten Ligen. Von den zweiten Ligen stehen bei den Zuschauerzahlen nur die 2. Bundesliga, die englische Championship und Spaniens La Liga 2 vor der deutschen 3. Liga, die selbst zahlreichen ersten Ligen in Europa voraus ist.
Einen neuen Höchststand erreichten auch die wirtschaftlichen Erlöse der Klubs. Sie stiegen um knapp 15 Prozent auf 334,8 Millionen Euro und überschritten damit zum ersten Mal die 300-Millionen-Marke. Gleichzeitig sank die Anzahl der Drittligisten mit negativem Eigenkapital (5) auf den niedrigsten Stand seit Gründung der Liga 2008.
Zwölf der 17 Klubs mit ersten Mannschaften wiesen ein positives Eigenkapital aus, zehn schlossen die Saison mit einem Überschuss ab. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der 3. Liga verzeichneten mehr Klubs einen Überschuss als einen Fehlbetrag.
Darüber hinaus schärfte die Liga 2024/2025 weiter ihre Rolle in der Talentförderung im deutschen Profifußball. Die Zahl und die Einsatzzeiten der Spieler unter 23 Jahren waren erneut steigend. Sie machten knapp 30 Prozent der Gesamtminuten aus – auch das ein neuer Höchstwert.
Noch ein Rekord: 20 deutsche U-Nationalspieler kamen in der Vorsaison aus der 3. Liga, allein neun Talente standen im DFB-Aufgebot für die U 19-EM in Rumänien, unter ihnen Said El Mala. Zwei Jahre nach Nick Woltemade (damals SV Elversberg) reifte mit dem Tempodribbler bei Viktoria Köln das nächste große Talent in der 3. Liga heran, das nun auf großer Bühne für Furore sorgt.
Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFB GmbH & Co. KG, erklärt: „Undav, Woltemade, El Mala und noch viele andere Beispiele unterstreichen, wie wichtig die 3. Liga für den Reifeprozess von Talenten sein kann. Hier können sich junge Spieler, die noch etwas Zeit brauchen, hervorragend entwickeln und den nächsten großen Schritt machen.“ Hartmann zeigt sich mit der gesamten Entwicklung sehr zufrieden und blickt zuversichtlich nach vorne: „Die 3. Liga hat sich nicht nur von der Corona-Zeit erholt, sie ist stärker aufgestellt als je zuvor. Rekord-Erlöse, eine starke Liquiditätsposition und der Anstieg an nachhaltigen Investitionen bei den Klubs in die Infrastruktur sind klare Indikatoren für eine positive Zukunft. An dieser Entwicklung gilt es weiter hart zu arbeiten. Wir sind noch lange nicht am Ende des gemeinsamen Weges angelangt.“
Text: DFB Foto: Jonas Jürgens








































