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·28. April 2026

"Wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht gegeben": So begründet Schwabl Hachings Aufstiegs-Verzicht

Artikelbild:"Wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht gegeben": So begründet Schwabl Hachings Aufstiegs-Verzicht

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Jetzt ist es amtlich: Die Spielvereinigung Unterhaching, aktuell Tabellenzweiter der Regionalliga Bayern, wird an einer möglichen Relegation nicht teilnehmen und verzichtet damit nach Abwägung aller relevanten Kriterien auf die Chance, in die Dritte Liga aufzusteigen - das verkündete der frühere Erstligist aus dem Münchner Süden am Dienstagnachmittag. „Wir müssen realistisch sein und feststellen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen Wiederaufstieg nicht gegeben sind. Für die Mannschaft, das Trainerteam und unsere Fans ist das nach der starken Leistung in dieser Saison natürlich eine Enttäuschung. Die Perspektive auf einen Aufstieg in Liga 3 in den nächsten Jahren werden wir aber nicht aus den Augen verlieren“, erklärte Präsident Manfred Schwabl.


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“Diese Entscheidung war auch aus Sicht des Aufsichtsrates unumgänglich, denn die wirtschaftliche Stabilität ist die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft. Es ist aber selbstverständlich das erklärte Ziel aller, mittelfristig wieder die 3. Liga anpeilen zu können”, schrieben die Hachinger in einer Stellungnahme am Dienstagnachmittag. Die Vorstädter haben seit vielen Jahren mit finanziellen Problemen zu kämpfen, zuletzt musste man sogar von einem zunächst anvisierten Kauf des Sportparks Abstand nehmen.

Damit verzichtet nicht nur die U23 des 1. FC Nürnberg, sondern auch die SpVgg Unterhaching freiwillig auf den Aufstieg - damit wird Kickers Würzburg, egal auf welcher Position die Unterfranken jetzt landen, die Regionalliga Bayern in der Relegation gegen den Nordost-Meister Lok Leipzig vertreten.

db24 meint: Für die Regionalliga Bayern ist das wahrlich kein Ruhmesblatt – und BFV-Präsident Christoph Kern sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob es noch Sinn ergibt, an einer eigenständigen Liga auf Viertliga-Niveau festzuhalten. Wenn am Ende womöglich der Tabellendritte in die Relegation einzieht, ist das ein Schlag ins Gesicht für jeden, der an einen fairen sportlichen Wettbewerb glaubt. Von den ohnehin gewaltigen finanziellen Hürden in der 3. Liga (Lizenzierung, Infrastruktur) ganz zu schweigen.

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