90PLUS
·8. Januar 2026
WM 2026: Brasilien-Legende traut DFB-Elf viel zu

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·8. Januar 2026

Zu den Top-Favoriten auf den WM-Titel zählt die deutsche Auswahl wohl nicht. Ein ehemaliger Superstar traut der DFB-Elf trotzdem einiges zu.
Einst verbreitete Ronaldo bei gegnerischen Abwehrreihen Angst und Schrecken, mittlerweile ist es ruhiger geworden um den dreimaligen Ballon-d’Or-Sieger. In den letzten Jahren versuchte sich die brasilianische Ikone als Klubbesitzer, hatte dabei allerdings keinen großen Erfolg.
Wenn es um Weltmeisterschaften geht, ist der 49-Jährige weiterhin ein angesehener Experte. Kein Wunder, schließlich wurde der Ausnahmekönner zweimal Weltmeister. 1994 gehörte er in den USA als 17-Jähriger der Siegermannschaft an, ehe er die Selecao 2002 zum fünften und bislang letzten Titel führte. Beim Finale in Yokohama erzielte Ronaldo beide Tore gegen Deutschland und sorgte so dafür, dass der DFB zwölf weitere Jahre auf den vierten Stern warten musste.
Bei der anstehenden WM in den USA, Mexiko und Kanada traut Ronaldo der deutschen Mannschaft viel zu. „Ich glaube, Deutschland kommt bei der WM weit. Gegen Deutschland waren es immer schwere Spiele“, sagte er im Gespräch mit Sport Bild: „Sie haben eine gewaltige Vergangenheit und eine große Zukunft im Fußball.“ Die DFB-Elf zählt nach einer nicht immer überzeugenden Qualifikation nicht zu den Top-Favoriten auf den Titel, darf sich hinter Frankreich, Spanien und England aber durchaus Außenseiterchance ausrechnen.

Foto: Getty Images
Für Ronaldo hat das Format der Weltmeisterschaft allerdings an Bedeutung verloren. Das hat vor allem mit seinem neuen Job zu tun. Der einstige Weltstar, der unter anderem für Inter, Barca und Real Madrid spielte, ist als Präsident für den Kings World Cup of Nations tätig, der WM der Kings League von Gerard Pique.
„Der Kings World Cup macht viel mehr Spaß als das traditionelle Format der WM“, schwärmte Ronaldo, der jedoch ausschloss, dabei selbst auf dem Rasen zu stehen, wie es andere Legenden machen: „Auf keinen Fall. Ich bin dazu nicht mehr in Form. Heute habe ich sogar Probleme, Tennis zu spielen. Ich habe Schmerzen am ganzen Körper. Ein kleines Warm-up-Spiel der Legenden könnte vielleicht noch klappen.“









































