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·4. April 2026
WM 2026 Einzug der Türkei – „Diese Nationalmannschaft gibt uns große Hoffnung“

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Der WM-Einzug der Türkei nach 24 Jahren hat bei den früheren Nationaltrainern Mustafa Denizli und Abdullah Avci für große Zustimmung gesorgt. Beide äußerten sich bei der 72. Milliyet-Sportler-des-Jahres-Preisverleihung mit viel Lob für die Auswahl und blickten äußerst zuversichtlich auf die weitere Entwicklung. Für sie ist die Rückkehr auf die WM-Bühne ein starkes Signal für den türkischen Fußball.

Türkei-Fans stimmen sich vor dem WM-Qualifikations-Playoff zwischen Kosovo und der Türkei am 31. März 2026 im Fadil-Vokrri-Stadion in Pristina ein. (Foto: Ferdi Limani / Getty Images)
Mustafa Denizli stellte die aktuelle Mannschaft zunächst in einen größeren emotionalen Zusammenhang. Im Gespräch bei der Veranstaltung, über die Milliyet berichtete, sagte der erfahrene Übungsleiter: „Wir erleben eine wundervolle Zeit. Diese Nationalmannschaft gibt uns große Hoffnung.“ Damit machte er deutlich, wie positiv er die Leistung und den Weg des Teams bewertet.
Denizli würdigte zugleich, dass die Mannschaft sich diesen Moment über schwierige Etappen hinweg erarbeitet habe. Für ihn steht der WM-Einzug nicht nur für das Ergebnis, sondern auch für die Entwicklung, die zu diesem Erfolg geführt hat.
Auch mit Blick auf die Zukunft blieb er ambitioniert. „Ich bin sehr zuversichtlich, was die Titelchancen betrifft und dass der Pokal kommt.“ Anschließend ergänzte er: „Wir haben also noch weitere Wege vor uns, ich hoffe, wir machen weiter.“ Denizli versteht den Erfolg offenbar nicht als Endpunkt, sondern als Auftakt für weitere Schritte nach oben.
Abdullah Avci ordnete den Coup der Nationalmannschaft ebenfalls klar positiv ein. Er sprach davon, wie großartig es sei, die Türkei wieder bei einer Weltmeisterschaft zu sehen, und gratulierte dem Trainerstab sowie den Spielern. Seine Unterstützung für das Team formulierte er unmissverständlich: „Wir werden die Nationalmannschaft voll und ganz unterstützen.“
Avci betonte zudem, dass er diese Entwicklung von Beginn an mitgetragen habe und die Mannschaft derzeit sehr gute und besondere Dinge leiste. Für ihn ist vor allem die gewachsene Konstanz entscheidend. „Wir wollten ein stabiles Turnierland sein.“
In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass die Türkei bereits bei der Europameisterschaft das Viertelfinale erreicht habe und nun auch bei der Weltmeisterschaft vertreten sei. Aus seiner Sicht ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich die Mannschaft in die richtige Richtung bewegt.
Avci legte den Schwerpunkt auch auf die Bedeutung regelmäßiger Endrunden-Teilnahmen. „Wenn wir ständig an Turnieren teilnehmen, werden wir meiner Meinung nach in Zukunft sehr wichtige Dinge tun.“ Für ihn zählt nicht nur ein einzelner Höhepunkt, sondern die dauerhafte Präsenz auf der großen Bühne.
Damit verknüpft er den aktuellen WM-Einzug direkt mit der langfristigen Perspektive der Auswahl. Aus seiner Sicht ist die Türkei nicht bloß zurück, sondern dabei, sich als verlässliche Turniermannschaft zu etablieren. Je stabiler diese Entwicklung verlaufe, desto größer seien die Chancen auf weitere Erfolge.
Auch wenn Mustafa Denizli und Abdullah Avci unterschiedliche Schwerpunkte setzten, sendeten beide eine klare Botschaft: Der WM-Einzug der Türkei ist ein wichtiger Schritt, aber noch nicht das Ende des Weges. Denizli sprach von Hoffnung und großen Zielen, Avci von Stabilität, Kontinuität und voller Rückendeckung.
So entsteht rund um die türkische Nationalmannschaft ein geschlossenes Bild: Nach 24 Jahren hat sie sich wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert, genießt den Rückhalt prominenter Stimmen und weckt die Erwartung, dass dieser Erfolg mehr sein kann als eine Momentaufnahme.
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