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·14. Juli 2026

WM 2026 Fernsehbilder: FIFA bestreitet TV-Vorgabe Infantino zu zeigen

Artikelbild:WM 2026 Fernsehbilder: FIFA bestreitet TV-Vorgabe Infantino zu zeigen

Bei WM 2026-Spielen von FIFA-Präsident Gianni Infantino gehören Kameras seit Jahren fast schon zum Begleitprogramm. Für die Weltmeisterschaft 2026 soll es nach Angaben des Verbands aber keine spezielle Anweisung geben, den Funktionär gezielt ins Bild zu rücken.

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MIAMI GARDENS, USA – 11. Juli 2026: FIFA-Präsident Gianni Infantino und Norwegens Kronprinz Haakon verfolgen das Viertelfinale der WM 2026 zwischen Norwegen und England im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida. (Foto: Justin Setterfield/Getty Images)


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Eine von The Athletic am Montag zitierte FIFA-Stellungnahme weist die gegenteilige Darstellung als „irreführend“ zurück. Gleichzeitig bestätigt der Verband jedoch, dass es mit dem WM-Produktionsunternehmen HBS eine Regelung gibt, nach der in jeder Halbzeit ein sogenannter „dignitary shot“ ausgestrahlt werden soll. Dabei geht es um die Aufnahme eines Würdenträgers, etwa von Staatsoberhäuptern, Verbandsfunktionären oder Prominenten.

FIFA verweist auf übliche TV-Praxis

Ein FIFA-Sprecher betonte dazu: „Es ist gängige Praxis, dass Sitzplätze für Fußballfunktionäre, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Prominente – unabhängig davon, um wen es sich handelt – im Rahmen des regulären Ablaufs der TV-Übertragung gezeigt werden.“ HBS liefert die Bilder an sämtliche Rechteinhaber, darunter auch ARD, ZDF und MagentaTV.

Schon rund um die WM 2022 in Katar hatte die Times über eine ähnliche Vorgabe berichtet. Damals soll es für die Regisseure die Empfehlung gegeben haben, Infantino pro Partie einmal zu zeigen. Der FIFA-Boss war in den USA, Mexiko und Kanada zuletzt mit einem katarischen Privatjet unterwegs und besuchte dabei teils zwei Spiele an einem Tag.

Infantino weiter im Wahlkampfmodus

Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit um die TV-Bilder dreht, arbeitet Infantino bereits an seiner nächsten Amtszeit. Der FIFA-Präsident befindet sich derzeit im Wahlkampf und will sich 2027 im Amt bestätigen lassen.

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