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·21. Juni 2026

WM 2026 heute mit Roter Karte und ohne Tor: Belgien lässt gegen den Iran Federn

Artikelbild:WM 2026 heute mit Roter Karte und ohne Tor: Belgien lässt gegen den Iran Federn

Irans Fußballer haben sich auch im zweiten WM-Spiel einen Punkt erarbeitet und Belgien ein 0:0 abgerungen. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und rund 30 Minuten in Überzahl hielt das Team Melli von Ali Ghalenoei die enttäuschenden Roten Teufel auf Distanz und bleibt in Gruppe G im Rennen um das Achtelfinale. Belgien, Iran, Ägypten oder Neuseeland: Wer hat die besten Chancen auf das Achtelfinale? Ein Blick auf die aktuelle Gruppe-G-Tabelle liefert die Antworten.

Belgien – IranG


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So 21.06. · 21:00 Uhr · ZDF

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INGLEWOOD, CALIFORNIA – 21. Juni: Nathan Ngoy (#25) aus Belgien erhält von Schiedsrichter Darío Herrera die Rote Karte während des FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiels der Gruppe G zwischen Belgien und dem Iran im Los Angeles Stadium am 21. Juni 2026 in Inglewood, Kalifornien. (Foto: Stu Forster/Getty Images)

Iran nutzt seine Chancen nicht

Die Partie begann mit Vorteilen für Belgien, doch der Favorit fand erneut kein überzeugendes Mittel gegen einen disziplinierten Gegner. Kevin De Bruyne führte die Auswahl um die älteste Startelf der WM-Geschichte zwar als ideenloser Kopf an, doch die Belgier blieben insgesamt unter ihren Möglichkeiten. Gleichzeitig setzte der Iran immer wieder Nadelstiche und hätte den Überraschungserfolg in Los Angeles durchaus schaffen können.

Schon früh musste Irans Keeper Alireza Beiranvand eingreifen, als ein Abschluss von De Bruyne geblockt wurde und den Nachschuss von Maxim de Cuyper stark parierte er in der 9. Minute. Auf der Gegenseite rettete Thibaut Courtois mit einem starken Reflex gegen Hossein Kanaani (14.). Wenig später jubelte der Iran sogar kurz, weil Kapitän Mehdi Taremi nach einer Freistoßvariante traf, doch der VAR nahm den Treffer wegen einer knappen Abseitsstellung wieder zurück.

Tabelle der WM 2026 Gruppe G Belgiens

Belgiens Probleme bleiben sichtbar

Die Belgier verfügten zwar über deutlich mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kaum Druck entwickeln. Romelu Lukaku blieb als Sturmspitze unauffällig, De Bruynes Bemühungen versandeten wirkungslos. Auch die erhoffte Antwort auf das durchwachsene 1:1 gegen Ägypten blieb aus, obwohl Trainer Rudi Garcia nach dem schwungvollen Joker-Auftritt gegen die Ägypter wieder auf Lukaku in der Startelf setzte und auf Jeremy Doku verzichten musste, der wegen einer Atemwegserkrankung fehlte.

Der WM-Dritte von 2018 steht damit vier Jahre nach dem Vorrundenaus in Katar vor dem Gruppenabschluss gegen Neuseeland unter Druck. Trotzdem hat Belgien wie der Iran weiterhin alle Chancen auf das Weiterkommen, denn beide Teams halten nach zwei Partien bei zwei Punkten.

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INGLEWOOD, CALIFORNIA – 21. Juni: Romelu Lukaku (#9) aus Belgien und Saeid Ezatolahi (#6) aus dem Iran kämpfen um den Ball während des FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiels der Gruppe G zwischen Belgien und dem Iran im Los Angeles Stadium am 21. Juni 2026 in Inglewood, Kalifornien. (Foto: Jamie Squire/Getty Images)

Iran trotzt den Umständen

Für die Iraner war das Remis auch wegen der besonderen Begleitumstände bemerkenswert. Die Hymne wurde vor dem Anpfiff erneut von Tausenden regimekritischen Exil-Iranern ausgepfiffen, zudem war die Vorbereitung massiv gestört, weil das Team Melli wegen der Reiserestriktionen erst 16 Stunden vor dem Anpfiff am Spielort im Süden Kaliforniens eintraf. Trainer Ghalenoei kritisierte diese Bedingungen abermals scharf.

Sportlich hielt Iran dennoch lange dagegen und blieb nach dem Seitenwechsel gefährlich. Taremi verpasste aus kurzer Distanz das 1:0, Courtois reagierte erneut stark. Danach wurde die Begegnung hitziger: Nach einem Querpass von De Bruyne verfehlte de Cuyper aus vier Metern das Tor, Beiranvand war wieder zur Stelle. In der 66. Minute schwächte sich Belgien dann selbst, als Nathan Ngoy wegen einer unnötigen Notbremse die Rote Karte sah und die Statik des Spiels veränderte.

Für die Iraner ist das Ergebnis trotz allem ein Erfolg. Die Startelf des Teams war im Schnitt 32,52 Jahre alt, älter stand nie eine erste Elf bei einer Endrunde auf dem Platz. Gerade im gehobenen Fußballeralter zeigten auch die belgischen Leistungsträger Wirkungsschwächen, doch der dreimalige Asienmeister verteidigte den Punkt mit großer Disziplin und wahrt damit seine Chancen auf die K.o.-Runde.

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