Fussballnationalmannschaft.net
·2. Juni 2026
WM 2026 in WM Gruppe D: Türkische Nationalspieler versprechen Fans Sommermärchen!

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·2. Juni 2026

Die türkische Nationalmannschaft sendet im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ein weiteres Ausrufezeichen. Nach dem klaren 4:0 gegen Nordmazedonien sprechen Mert Müldür und Oguz Aydin offen von großen Zielen und einem möglichen Sommermärchen. Gleichzeitig sorgte die medizinische Entwarnung bei Eren Elmali für Erleichterung im Team. Im WM Gruppe D trifft man auf die USA, Paraguay und Australien.

Ein türkischer Nationalspieler mit der Rückennummer 8 am Ball im weißen Nike-Trikot der türkischen Nationalmannschaft. Im Hintergrund ist Cristiano Ronaldo im roten Portugal-Dress zu erkennen. Das Bild zeigt das neue Nike-Trikot der Türkei vor der WM 2026. (Copyright Depositphotos.com)
Mert Müldür zeigte sich nach dem Kantersieg zufrieden mit der Vorstellung der gesamten Mannschaft. Der 27 Jahre alte Defensivspieler betonte, dass der Gegner keineswegs leicht zu bespielen gewesen sei und das deutliche Resultat deshalb umso höher einzustufen sei. Zudem verwies er darauf, dass die Vorbereitung auf das Turnier gut verlaufe und die Intensität der Einheiten im Blick auf die Endrunde spürbar anziehe. Für einen leichten Schmunzler sorgte seine Bemerkung, er hoffe, dass den Fans auch seine neue Frisur gefalle.
Auch seine Rolle auf dem Feld kommentierte der Außenverteidiger gelassen. Im Verlauf der Partie war er sowohl rechts als auch links in der Abwehr eingesetzt worden, was er als völlig normalen Teil des Spiels einordnete: „Solche Wechsel gibt es im Laufe des Spiels. Ich habe als rechter Außenverteidiger begonnen und als linker Außenverteidiger beendet. Für mich macht das keinen großen Unterschied. Wo auch immer mein Trainer mich aufstellen möchte, da spiele ich.“
Mit Blick auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko verfolgt Müldür eine klare Herangehensweise. Entscheidend sei zunächst das Auftaktspiel der Gruppenphase, um eine stabile Basis zu schaffen. Entsprechend machte er die Prioritäten unmissverständlich deutlich: „Unser erstes Spiel ist unser wichtigstes Spiel. Wir wollen unser erstes Spiel gewinnen. Das ist unser wichtigstes Spiel. Unser erstes Ziel ist es, die Gruppenphase zu überstehen. Danach wollen wir hoffentlich Schritt für Schritt weiterkommen.“
Auch Oguz Aydin trat nach der Partie selbstbewusst auf. Der Offensivspieler lobte den Einsatz des gesamten Kaders im laufenden Trainingslager und stellte klar, dass die Mannschaft im Spiel gegen Nordmazedonien alles herausgeholt habe. Das Ergebnis sei schön und Ausdruck der harten Arbeit der vergangenen Wochen, die im Camp die Grundlage für eine erfolgreiche Endrunde gelegt habe.
Für das große Turnier formulierte Aydin dann eine klare Botschaft an die Fans in der Heimat. Er kündigte an, dass die Früchte der intensiven Vorbereitung hoffentlich bei der Weltmeisterschaft sichtbar würden, und formulierte seine Ambition sehr deutlich: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben unser Bestes gegeben. Wir haben ein schönes Ergebnis erzielt. Wir bereiten uns im Trainingslager sehr gut vor. Die Früchte davon werden wir hoffentlich bei der Weltmeisterschaft sehen. Hoffentlich werden wir Geschichte schreiben. Wir sind auf dem Weg, Geschichte zu schreiben.“
Neben den positiven sportlichen Eindrücken gab es auch eine wichtige Nachricht aus medizinischer Sicht. Eren Elmali hatte die Begegnung gegen Nordmazedonien nach einem harten Zweikampf frühzeitig angeschlagen verlassen und musste vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden, um vor der WM keinerlei Risiko einzugehen. Im Umfeld der Milli Takim war zunächst entsprechend große Sorge aufgekommen.
Am späten Abend gab es dann die Entwarnung. In einer offiziellen Mitteilung des türkischen Fußballverbandes TFF, über die unter anderem das Verbandsorgan flüssig berichtete, hieß es: „Die Untersuchungen unseres Nationalspielers Eren Elmali im Krankenhaus sind abgeschlossen, und es liegen keine gesundheitlichen Probleme vor.“ Damit steht der Abreise des kompletten Kaders zur großen WM-Mission am morgigen Tag nichts mehr im Weg, auch Elmali bleibt voll einsatzfähig.







































