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·11. Juni 2026
WM 2026: Mexikos Hoffnung und Tschechiens Ziel – Das ist die Gruppe A

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·11. Juni 2026

Endlich ist es soweit, die WM 2026 beginnt! In der Gruppe A hoffen vier Nationen darauf, dass sie einen guten Eindruck hinterlassen und in die K.O.-Phase einziehen können. Unter anderem ist einer der Co-Gastgeber, nämlich Mexiko, hier gefordert.
Doch die Mexikaner werden auf Gegenwehr treffen. Ein guter Start in das Turnier wird essenziell wichtig sein. Doch wie setzt sich die Gruppe A genau zusammen und was zeichnet die Teams aus?
Die Mexikaner gehen mit einem guten Gefühl in dieses Turnier und wollen versuchen, eine gewisse Euphorie im eigenen Land zu entfachen. Die WM-Stimmung ist vorab durchaus vorhanden, die Vorbereitung verlief mit Siegen gegen Ghana, Australien und Serbien absolut ordentlich. Grundsätzlich wirkt die Mannschaft schon recht eingespielt und die Abläufe sind klar. Das jetzt auch in das Turnier zu transportieren wird wichtig.
Mexiko hat es bisher bei Turnieren noch nicht geschafft, auf dem allerhöchsten Level zu performen, aber die Mischung aus einem guten Kader, der sowohl über erfahrene als auch junge, spannende Spieler verfügt und gleichzeitig einer gewissen Euphorie durch die Gastgeberrolle ist definitiv einzigartig.

Foto: Getty Images
Insbesondere im offensiven Bereich haben die Mexikaner einiges an Qualität und können auch von der Bank noch viele Akzente setzen. Dass diese Mannschaft über technisch hervorragende Spieler verfügt, ist außerdem nicht neu. Dieser Aspekt wird aktuell aber noch mit einer guten Grundphysis kombiniert, sodass Mexiko sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball gute Möglichkeiten hat. Dass zudem noch ein unbekümmerter Youngster wie Mora im Aufgebot steht, der den Unterscheid ausmachen kann, hilft zusätzlich.
Gelingt es, gegen Südafrika gleich im Auftaktspiel dieser WM, das weltweit eine hohe Aufmerksamkeit erhält, dem Druck standzuhalten und ein gutes Ergebnis einzufahren, dann ist für die mexikanische Auswahl viel drin.
Tschechien hat für die WM 2026 einen wirklich interessanten Kader mit zahlreichen erfahrenen Spielern zur Verfügung. Patrik Schick, der in der Bundesliga für Bayer Leverkusen auf Torejagd geht, ist einer von ihnen. Aber auch Abwehrtalent Martin Vitik, West-Ham-Abräumer Tomas Soucek oder Pavel Sulc, Kreativspieler bei Olympique Lyon, sind wichtige Faktoren im Team des erfahrenen Trainers Miroslav Koubek.
Die Tschechen mussten bei der Qualifikation für das Turnier einen Umweg über die Playoffs gehen. Sowohl gegen Irland als ach gegen Tschechien war das Elfmeterschießen nötig, um am Ende jubeln zu können. Die Tests in der Vorbereitung gegen den Kosovo und Guatemala wurden gewonnen, wenn auch nicht vollends überzeugend.

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Dennoch heißt das nun, dass dieses Team immerhin sechsmal nacheinander als Sieger vom Feld ging. Die Brust ist breit und die Mannschaft scheint insgesamt ganz gut vorbereitet zu sein, was die Weltmeisterschaft angeht. Los geht es für die Tschechen, die natürlich in die K.O.-Runde wollen, übrigens gegen Südkorea.
Gespielt wird in der Regel mit einer Dreierkette, davor wird relativ viel Wert auf eine gute Flexibilität im Spiel gelegt. Schienenspieler auf den Außenbahnen, ein dichtes Zentrum und fluide Offensivkräfte sollen für die Tschechen den Erfolg bringen.
Erst zum vierten Mal ist Südafrika bei einer Weltmeisterschaft mit dabei. Bisher war immer in der Vorrunde Schluss, auch im Turnier 2010 im eigenen Land. Der große Traum der Südafrikaner ist es, endlich mal die K.O.-Runde zu erreichen. Das wird selbst im neuen Format nicht leicht, denn dieses Team gilt in der Gruppe A als der Außenseiter.
In den letzten Jahren gelang es Südafrika zwar, immer mal wieder solide Spieler hervorzubringen und der ein oder andere ist auch in Europa aktiv, aber der Star des Teams ist Burnley-Stürmer Lyle Foster und auch bei ihm kann man derzeit nicht vom allerhöchsten Niveau sprechen, auch wenn er in der Premier League durchaus ansprechende Leistungen zeigen konnte.
Vieles wird von der mannschaftlichen Geschlossenheit abhängig sein. Trainer Hugo Broos muss es gelingen, seinen Kader so zu moderieren, dass zumindest die Kompaktheit jederzeit auf dem Platz aufrecht erhalten werden kann. Remis gegen Nicaragua und Jamaika in der Vorbereitung sorgten jetzt allerdings auch nicht für die ganz große Euphorie.
Die Südkoreaner gelten mittlerweile als Dauerbrenner bei Weltmeisterschaften. Das Team aus Asien war bei den letzten Turnieren im Prinzip immer mit dabei und hat auch den ein oder anderen Coup gelandet. 2002 spielte man das Spiel um Platz drei, 2018 schlug man Deutschland in der Gruppenphase, schied aber trotzdem aus.

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In diesem Jahr haben die Südkoreaner auf jeden Fall wieder eine gute Basis. Die erfahrenen Schlüsselspieler sind zumeist in einem Top-Alter, darunter auch Min-jae Kim vom FC Bayern, der nicht aus einer Saison kommt, in der er über das Maximum hinaus belastet wurde. Heung-min Son gehört schon zu den älteren Spielern, aber hat auch eine gewisse Entlastung in der Offensive.
Hinzu kommt frisches Blut von Spielern wie Jens Castrop, der bei Borussia Mönchengladbach spielt. Die Vorbereitungsspiele gegen Trinidad und El Salvador wurden gewonnen, hier zeigten sich die Südkoreaner vor allem recht kompakt und extrem diszipliniert, was dieses Team ohnehin auszeichnet.
Die Südkoreaner scheinen in jedem Fall gut vorbereitet zu sein und bringen alles mit, was es braucht, um bei den möglicherweise teilweise widrigen Bedingungen eine gute Rolle zu spielen.
Im Endeffekt bewegen sich hier drei Mannschaften auf einem recht ähnlichen Niveau. Mexiko, Tschechien und Südkorea sind allesamt in der Lage, hier den Gruppensieg anzupeilen. Wem es im Endeffekt gelingen wird, das hängt von mehreren Faktoren ab. Kann Mexiko mit dem Druck umgehen? Kann Tschechien die eigene Offensive entsprechend in Szene setzen? Und hat Südkorea die richtige Balance auch noch im Turnier? Diese drei machen die Plätze unter sich aus. Südafrika wird ausscheiden.







































