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·24. Juni 2026

WM 2026: Panama verliert gegen Kroatien und scheidet aus

Artikelbild:WM 2026: Panama verliert gegen Kroatien und scheidet aus

In Gruppe L stand im Duell zwischen Kroatien und Panama bereits einiges auf dem Spiel. Beide Nationen hatten ihren Auftakt verloren, sodass klar war, dass der Verlierer der Partie bereits früh vor dem WM-Aus stehen würde. In einer umkämpften Begegnung setzte sich Kroatien schließlich mit 1:0 durch.

Zlatko Dalic veränderte seine Startelf im Vergleich zur Niederlage gegen England auf drei Positionen. Pongracic, Kovacic und Marco Pasalic erhielten den Vorzug vor Vuskovic, Sucic und Ivan Pasalic. Panama, das gegen Ghana über weite Strecken die dominierende Mannschaft gewesen war, setzte diesmal auf Fajardo statt Waterman.


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Panama auf Augenhöhe

Die Europäer übernahmen von Beginn an die Kontrolle, verzeichneten mehr Ballbesitz und hatten über weite Strecken optische Vorteile, fanden gegen den kompakten Defensivverbund des Außenseiters aber kaum Lösungen. Immer wieder biss sich die Mannschaft von Zlatko Dalic an der giftigen und gut organisierten Abwehr Panamas fest.

Panama zeigte sich dagegen in Umschaltsituationen durchaus mutig und wurde über die rechte Seite mehrfach gefährlich. Murillo und Martinez stießen immer wieder mit Tempo vor und stellten Kroatiens Defensive vor Probleme. Die größte Chance des ersten Durchgangs hatte dann auch der Außenseiter. Nach einer Flanke von Murillo köpfte Rodriguez aus acht Metern, Livakovic war jedoch noch mit den Fingerspitzen am Ball, ehe dieser von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang. Ein möglicher Treffer hätte allerdings ohnehin nicht gezählt, da der Ball bei der Flanke zuvor wohl bereits im Toraus gewesen war.

Kroatien erhöhte im Laufe der Halbzeit zwar phasenweise den Druck, wirklich zwingend wurde es aber erst kurz vor dem Pausenpfiff. Zunächst flog eine Flanke von Pasalic noch an Freund und Feind vorbei, in der Nachspielzeit zog dann Baturina aus 18 Metern flach ab. Mosquera tauchte stark ab und lenkte den Ball um den Pfosten.

So ging es torlos in die Kabinen. Während Kroatien viel Ballbesitz hatte, präsentierte sich Panama defensiv sehr stabil und wirkte in den wenigen Kontermomenten sogar etwas gefährlicher.

Budimir rettet Kroatien

Kroatien brachte zur Pause Kramaric und Budimir, doch das Spiel veränderte sich zunächst nicht. Die Vatreni hatten zwar weiter mehr Ballbesitz, wirkten im letzten Drittel aber weiterhin zu ungenau. Panama blieb dagegen wach, giftig in den Zweikämpfen und setzte auch nach dem Seitenwechsel immer wieder gefährliche Nadelstiche.

Die beste Chance der Anfangsphase hatte dann allerdings Kroatien. Nach einem Ballgewinn schickte Modric Pasalic auf die Reise, der zunächst an Mosquera scheiterte und den Nachschuss aus spitzem Winkel über den Kasten setzte. Wenig später belohnte sich Kroatien dann doch. Stanisic kam nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite erstmals durch, seine Hereingabe rutschte bis an den zweiten Pfosten durch, wo Budimir den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie drückte.

Panama zeigte sich vom Rückstand nicht geschockt und blieb weiter mutig. Murillo und Harvey prüften Livakovic gleich mehrfach, der kroatische Keeper musste zweimal stark eingreifen und lenkte später auch einen Kopfball sehenswert über die Latte. Auf der anderen Seite boten sich den Europäern mit zunehmender Spielzeit mehr Räume, weil Panama etwas öffnen musste. Wirklich zwingend nutzte Kroatien diese Umschaltmomente aber nicht konsequent aus.

So blieb die Partie auch in der Schlussphase offen. Panama warf mit einem zweiten Stürmer noch einmal mehr Risiko nach vorne, während Kroatien auf Kontrolle und Entlastung setzte. Trotz einzelner guter Abschlüsse der Mittelamerikaner verteidigte die Dalic-Elf den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit.

Panama trifft im abschließenden Gruppenspiel auf England, steht aber aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs bereits als Gruppenletzter fest. Kroatien kann mit einem Sieg gegen Ghana auf Platz zwei rutschen.

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