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·16. Juli 2026
WM 2026 Podcast: Neueste Folge „Fußball WM Halbfinale – Argentinien im Final! Argentinien dreht das Halbfinale: Messis später Coup gegen England“

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·16. Juli 2026

In der neuesten Folge unseres WM 2026 Podcasts „Der 5. Stern“ geht es um das zweite Halbfinale der Weltmeisterschaft: Titelverteidiger Argentinien dreht in Atlanta ein zähes Spiel gegen England spät und gewinnt mit 2:1 (zur Begegnung). Wir sprechen über eine erste Halbzeit für die Geschichtsbücher, Messis späten Coup, die Wut auf Thomas Tuchel und das Traumfinale am Sonntag gegen Spanien. Alle Infos zur Übertragung des Endspiels gibt es hier: Wer überträgt das WM-Finale Spanien gegen Argentinien?

Die neue Folge unseres WM 2026 Podcasts: Argentinien dreht das Halbfinale gegen England, jetzt wartet das Traumfinale gegen Spanien.
30 Minuten ohne einen einzigen Torschuss: Das gab es bei einer Weltmeisterschaft seit 1966 nicht mehr. Im Podcast blicken wir auf ein zähes Belauern zweier massiv tief stehender Teams, 19 Fouls bis zur Pause und den amerikanischen Schiedsrichter Ismail Elfath, der alle Hände voll zu tun hatte, die Partie überhaupt auf dem Rasen zu behalten. Den Knoten löste erst Anthony Gordon in der 55. Minute: Argentinien rückte bei einem eigenen Einwurf für wenige Sekunden zu weit auf, Declan Rice eroberte den Ball und spielte sofort vertikal, Morgan Rogers legte vor.
England brachte die Führung nicht über die Zeit, und dann kam Lionel Messi: Mit 39 Jahren bereitete er erst den Ausgleich durch Enzo Fernandez in der 85. Minute vor und legte dann den Kopfball-Siegtreffer von Lautaro Martinez in der 92. Minute auf. Die argentinische Presse feiert ihn als unsterblich, während Thomas Tuchel in England sprichwörtlich in der Luft zerrissen wird: Seine defensiven Einwechslungen nach der Führung nennen die Zeitungen wörtlich feige. Im Podcast diskutieren wir, warum die nachvollziehbar wirkende Absicherung auf diesem Niveau ein Signal der Angst war, von dem sich Argentinien ernährte. Für England ist es die dritte WM-Halbfinalpleite in Serie nach 1990 und 2018, Harry Kane sprach nach dem Abpfiff von Blut, Schweiß und Tränen, die wieder nicht gereicht haben.
Am Sonntag steigt das Endspiel im MetLife Stadium in New York, um 21 Uhr MESZ live im ZDF und bei MagentaTV: Europameister gegen Weltmeister. Argentinien greift nach der Titelverteidigung, die zuletzt Brasilien 1962 gelang. Viel wird über die Wachablösung zwischen Lamine Yamal (19) und Messi (39) geschrieben, doch im Podcast erklären wir, warum das Duell eher ein knallharter System-Clash ist: Spaniens strukturierter Ballbesitz gegen die emotionale Wucht Argentiniens, das in der berüchtigten Schlussphase am gefährlichsten ist. Unsere Einschätzung zum Endspiel: WM-Finale Spanien gegen Argentinien: Vorschau & Prognose.
Das sind die Themen der Folge im Überblick:
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[00:00:00] Sprecher 1: 30 Minuten. Das ist auf dem Fußballplatz wirklich eine gefühlte Ewigkeit.
[00:00:05] Sprecher 2: Oh ja!
[00:00:06] Sprecher 1: So lange musstest du gestern Abend im WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien warten, bis überhaupt mal ein Ball in Richtung Tor geflogen ist. Das gab es bei einer Weltmeisterschaft seit 1966 nicht mehr.
[00:00:19] Sprecher 2: Ein wirklich zähes Ringen da in Atlanta. Hallo auch von mir, wir schauen uns heute Mittag genau dieses dramatische Spiel an.
[00:00:27] Sprecher 1: Willkommen zur heutigen Ausgabe von „Der 5. Stern“, täglich Nationalelf- und WM-2026-News, am 16. Juli. Unser Ziel heute ist es, die entscheidenden Momente dieses 2:1-Sieges der Argentinier herauszufiltern.
[00:00:41] Sprecher 2: Und natürlich werfen wir auch einen Blick auf das nun feststehende Traumfinale am Sonntag gegen Spanien.
[00:00:46] Sprecher 1: Lass uns direkt mit der ersten Halbzeit anfangen. Die geht mit Sicherheit in die Geschichtsbücher ein. Allerdings eher als Negativ-Beispiel.
[00:00:54] Sprecher 2: Da hast du recht. Bis zur Pause hatten wir schon 19 Fouls. Der amerikanische Schiedsrichter Ismail Elfath musste richtig hart durchgreifen.
[00:01:04] Sprecher 1: Er hatte alle Hände voll zu tun, um die Partie überhaupt auf dem Rasen zu behalten. Das war kein klassisches Fußballspiel.
[00:01:11] Sprecher 2: Nein, das war ein reines Belauern. Beide Teams standen massiv tief.
[00:01:15] Sprecher 1: Wie konnte England dann in der 55. Minute diesen Knoten überhaupt lösen? Anthony Gordon bringt sie da ja in Führung.
[00:01:23] Sprecher 2: Morgan Rogers hat vorgelegt und der Raum war urplötzlich da. Der Schlüssel lag einfach im Umschaltmoment.
[00:01:29] Sprecher 1: Ein kleiner Fehler der Argentinier?
[00:01:31] Sprecher 2: Exakt. Argentinien rückt bei einem eigenen Einwurf für wenige Sekunden zu weit auf. Declan Rice erobert den Ball und spielt sofort vertikal.
[00:01:40] Sprecher 1: Noch bevor die argentinische Kette richtig stand?
[00:01:42] Sprecher 2: Genau das. Gordon ist genau in diesen toten Winkel gestartet.
[00:01:46] Sprecher 1: Aber England bringt dieses 1:0 eben nicht über die Zeit. Der amtierende Weltmeister schlägt spät zurück. Und da müssen wir über Lionel Messi reden.
[00:01:55] Sprecher 2: Mit seinen 39 Jahren.
[00:01:56] Sprecher 1: Er bereitet erst den Ausgleich durch Enzo Fernandez in der 85. Minute vor und dann diesen Kopfball-Siegtreffer von Lautaro Martinez.
[00:02:05] Sprecher 2: In der 92. Minute. Die argentinische Presse feiert Messi heute als unsterblich.
[00:02:12] Sprecher 1: Während in England Thomas Tuchel sprichwörtlich in der Luft zerrissen wird. Die Zeitungen dort nennen seine defensiven Einwechslungen nach der Führung wörtlich feige.
[00:02:22] Sprecher 2: Für England ist es nun die dritte Halbfinal-Pleite in Serie bei einer WM nach 1990 und 2018.
[00:02:29] Sprecher 1: Harry Kane wirkte nach dem Abpfiff völlig gebrochen. Er hat von Blut, Schweiß und Tränen gesprochen, die am Ende wieder nicht gereicht haben.
[00:02:37] Sprecher 2: Es ist tragisch für diese Generation.
[00:02:39] Sprecher 1: Da möchte ich aber mal kurz einhaken. Wenn ich mir das logisch anschaue, war Tuchels Entscheidung, defensiv abzusichern, doch nachvollziehbar. Man führt in einem Halbfinale, da macht man hinten die Räume eng.
[00:02:52] Sprecher 2: Das mag auf dem Papier so aussehen, ja.
[00:02:55] Sprecher 1: Warum wird ihm das jetzt als fataler Fehler ausgelegt?
[00:02:58] Sprecher 2: Weil Fußball auf dem Niveau pure Psychologie ist. Wenn du als Trainer deine kreativen Spieler vom Feld nimmst und reine Zerstörer bringst, sendest du ein Signal der Angst an die eigene Mannschaft.
[00:03:09] Sprecher 1: Und natürlich auch an den Gegner.
[00:03:11] Sprecher 2: Eben. Argentinien ernährt sich von genau dieser Passivität. Der Raum, den England freiwillig aufgegeben hat, hat die Südamerikaner praktisch dazu eingeladen, den Druck zu erhöhen.
[00:03:21] Sprecher 1: Und dieses Momentum nehmen sie jetzt direkt mit nach New York. Am kommenden Sonntag, live im ZDF und bei MagentaTV, steigt das Endspiel im MetLife Stadium.
[00:03:31] Sprecher 2: Spanien gegen Argentinien. Um 21 Uhr unserer Zeit.
[00:03:35] Sprecher 1: Europameister gegen Weltmeister. Argentinien greift nach der Titelverteidigung.
[00:03:40] Sprecher 2: Ein historischer Meilenstein. Das gelang zuletzt Brasilien im Jahr 1962.
[00:03:46] Sprecher 1: Wenn man sich die Berichte heute ansieht, steht vor allem das Alter im Fokus. Lamine Yamal ist 19, Messi 39.
[00:03:54] Sprecher 2: Da wird oft von einer Wachablösung gesprochen.
[00:03:57] Sprecher 1: Ich glaube aber, das greift zu kurz. Das ist eher ein knallharter System-Clash. Spaniens strukturierter Ballbesitz gegen die emotionale Wucht Argentiniens.
[00:04:07] Sprecher 2: Treffend formuliert. Spanien versucht, durch ständige Ballzirkulation das Tempo zu diktieren. Sie wollen dem Gegner den Sauerstoff zum Atmen nehmen.
[00:04:16] Sprecher 1: Und Yamal ist das Gesicht dieser Effizienz.
[00:04:19] Sprecher 2: Klar, die taktische Frage wird sein, ob Spaniens Positionsspiel robust genug ist. Sie dürfen sich nicht in diesen physischen Kampf ziehen lassen, den Argentinien den Engländern gestern aufgezwungen hat.
[00:04:30] Sprecher 1: Es bleibt also abzuwarten, ob die spanische Offensivmaschinerie am Sonntag das Spiel frühzeitig entscheiden kann.
[00:04:37] Sprecher 2: Bevor diese berüchtigte argentinische Schlussphase anbricht. Da ist der Weltmeister einfach am gefährlichsten.
[00:04:43] Sprecher 1: Das haben wir gestern Abend ja eindrucksvoll gesehen. Damit entlassen wir dich für heute aus dieser Ausgabe. Vielen Dank fürs Einschalten und bis zur nächsten Folge.