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·8. Juli 2026
WM 2026 – Powerranking Viertelfinale: Rudert Erling Haaland an Frankreich und Spanien vorbei?

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·8. Juli 2026

Frankreich kämpft sich weiter. Spanien schlägt Portugal und schließt fast zur Spitze auf. Norwegen erklimmt den Kreis der Mitfavoriten. Das Miasanrot-Powerranking vor dem Viertelfinale der WM 2026.
Acht Teams stehen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Nach Deutschland haben sich auch andere Favoriten in den vorzeitigen Urlaub verabschiedet. Wir sortieren die acht verbleibenden Teams der WM im Powerranking.
In den bisherigen 24 K.-o.-Spielen setzte sich 20-mal das im Ranking höher platzierte Team durch. Die WM 2026 ist eine der Favoritensiege. Meistens.
Das Miasanrot-Powerranking funktioniert datenbasiert. Es ist eine Kombination aus der im Turnier gezeigten Leistung mit den Bewertungen der Teams vor dem Turnier. Mehr zur Methodik erfährst in den Artikeln zu den ersten Powerrankings.
Für die Übersichtlichkeit werden die Teams in verschiedene Tiers eingruppiert. Bei nur noch acht verbleibenden Teams teilen wir die Favoriten weiter auf.
Frankreich tat sich gegen ein sehr körperliches Paraguay lange schwer, ehe ein Elfmetertor von Kylian Mbappé die Erlösung brachte. Im Powerranking gibt es für den knappen Sieg gegen den südamerikanischen Underdog Abzüge in der B-Note. Mit einer Punktzahl von 9,90 im Bewertungsmodell, das dem Powerranking zugrunde liegt, hält Frankreich sich gerade noch auf Platz eins. Mit Marokko wartet im Viertelfinale die bisher größte Prüfung auf die Franzosen. Zuletzt traf man im Halbfinale der WM 2022 aufeinander, damals mit dem besseren Ende für Frankreich.
Mit 9,88 Punkten folgt Spanien auf Augenhöhe hinter Frankreich, ein Rückstand hauchdünn wie die Millisekunden im Eiskanal bei Olympischen Spielen. Zur Einordnung: Deutschland stand nach dem Ausscheiden bei 7,6 Punkten, Usbekistan beendete die WM als schlechtestes Team nach der Gruppenphase mit 3,9 Punkten.
Auch gegen lange zu passiv spielende Portugiesen blieb die spanische Verteidigung ohne Gegentor. Das könnte sich gegen die zuletzt entfesselte Belgische Offensive ändern, ehe es zum potenziellen Traumduell gegen Frankreich kommt.
Ein 0:2 in ein 3:2 zu drehen zeugt von weltmeisterlicher Qualität. Deckt aber auch Schwächen auf. Wie schon gegen Kap Verde wird es für Argentinien gegen Ägypten eng. Argentinien hat dabei einmal mehr Glück, dass bei kniffligen VAR-Fragen die 50/50-Münze immer den Ziegenkopf zeigt. Dem Goat selbst ist es egal. Zwar verschießt er erneut einen Elfmeter, trifft aber später zum wichtigen 2:2.
Mexiko feiert vor und während dem Spiel. England danach. Das Azteca liefert wie bestellt ein Spiel für die Geschichtsbücher, Rote Karte und epische Abwehrschlacht inklusive. Tuchel saugt die Atmosphäre literweise auf und wundert sich: Es reicht nicht, um an Argentinien vorbeizuziehen. Das Powerranking bleibt unbeeindruckt. Und gegen Norwegen geht es auf dem Papier ins knappste Viertelfinale.
Fußball, Zufall und Narrative. Erst verschießt Bruno Guimarães einen Elfmeter für Brasilien, später vergibt Endrick die große Chance zur Führung. Dann bringt Haalands Doppelpack den Sieg für die Wikinger. Dem Powerranking ist es egal. Das belohnt den norwegischen Sieg mit dem Aufstieg ins Favoriten-Tier.
Mit neun Gegentoren in fünf WM-Spielen lässt Norwegen bisher am meisten zu. Wenn England zu den gleichen Chancen kommt, wie Brasilien und Norwegen selbst nicht mehr nach vorne macht, wird die Ruderfahrt zu Ende gehen. Gerade die zweite Halbzeit gegen die Südamerikaner zeigt aber das immense Potenzial. Norwegen feiert zu Recht seinen Aufstieg. Geht noch mehr?
Das Achtelfinale gegen die USA war kein Spiel wie jedes andere. Durch die Balogun-Farce war das Spiel politisch aufgeladen wie vielleicht kein WM-Spiel der letzten Jahrzehnte. Belgien schaffte es, die Situation in positive Energie zu kanalisieren, während die USA nervöser wirkten als in den vorherigen Spielen.
Die Steigerung der Belgier geht weiter. Auch im Powerranking. Seit dem Quasi-Aus gegen Senegal spielen sie befreit auf. Diese unbekümmerte Offensive könnte sogar die Spanier überraschen.
Gegen Kanada sah es in der ersten Halbzeit nach einem engen Spiel aus, doch mehr als optische Überlegenheit für die Vollgas-Kanadier ließ Marokko nicht zu. In der zweiten Halbzeit folgte dann ein klinisches 3:0. Dennoch: Mit nur 8,3 Expected Goals im Turnier ist Marokko Letzter unter den Viertelfinalisten. Offensiv muss Marokko sich steigern, wenn es gegen Frankreich bestehen will. Gelingt das, kann dieses Marokko jedem Gegner gefährlich werden.
Ohne Shooting-Star Johan Manzambi fehlte es dem Schweizer Offensivspiel gegen Kolumbien sichtlich an Kreativität. Da Kolumbien auch mit Handbremse angriff, ging das Spiel als einziges Achtelfinale ins Elfmeterschießen. Im Powerranking reicht das nur für Platz acht. Fehlt Manzambi auch gegen Argentinien, wird die ganz große Sensation für die Schweiz schwer.







































