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·27. Juni 2026

WM 2026: Sensation perfekt! Kap Verde reicht drittes Remis

Artikelbild:WM 2026: Sensation perfekt! Kap Verde reicht drittes Remis

Es ist eine Sensation: Die Kapverdischen Inseln stehen im Sechzehntelfinale der WM. Dabei war das letzte Vorrundenspiel der Afrikaner alles andere als ein Spektakel.

Kap Verde - Saudi-Arabien 0:0

Kap Verde steht überraschend in der Runde der letzten 32 der WM 2026. Der afrikanische Inselstaat profitierte vom Sieg Spaniens gegen Uruguay im Parallelspiel. Im eigenen Duell gegen Saudi-Arabien kam der WM-Neuling nicht über ein 0:0 hinaus. Das dritte Unentschieden in Folge reichte jedoch, um sich hinter den favorisierten Spaniern den zweiten Platz in Gruppe H zu sichern und in die K.-o.-Phase einzuziehen.


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Die Ausgangslage der Gruppe H war hochspannend, aber auch klar: Alle Nationen konnten aus eigener Kraft den Einzug ins Sechzehntelfinale schaffen. Während Spanien praktisch schon durch war, brauchten die anderen Teams unbedingt Punkte. Außenseiter Kap Verde mit zwei Punkten konnte sich aber große Hoffnungen auf den Einzug in die nächste Runde machen, benötigte für den Coup aber mindestens ein Unentschieden.

Auch der zweite Platz war drin. Dafür war der Staat mit nur knapp 500.000 Einwohnern aber auf spanische Schützenhilfe angewiesen. Trainer Bubista nahm im Vergleich zum überraschenden 2:2-Remis gegen Uruguay gleich fünf Änderungen an der Startelf vor. Auf der Gegenseite tauschte Saudi-Arabiens Coach Georgios Donis "nur" dreimal.

Erste Halbzeit ohne Highlights

Die Anfangsphase der Begegnung bot wenige Highlights. Beide Mannschaften agierten vorsichtig und ließen fußballerisch zu wünschen übrig. Saudi-Arabien musste nach gut einer halben Stunde zudem einen herben Rückschlag hinnehmen. Innenverteidiger Hassan Al-Tambakti verletzte sich ohne Fremdeinwirkung am rechten Fuß und musste auf einer Trage vom Platz gebracht werden. Die Grünen Falken hatten kurz vor der Pause zumindest die Chance zur Führung.

Ein Kopfball von Mohamed Kanno stellte Kap-Verde-Keeper Vozinha jedoch vor keine Probleme (45+2. Minute). Nach einer zählen ersten Halbzeit ging es für beide Mannschaften in die Kabine, wobei Kap Verde die besseren Aussichten hatte. Spaniens Führung brachte die Insulaner auf den zweiten Platz der Gruppe. Beflügelt vom Ergebnis auf dem Nebenplatz kamen die Crioulos mit Schwung aus der Pause und näherten sich dem gegnerischen Tor an.

Kap Verde verpasst Führung, aber nicht die K.-o.-Phase

In der 75. Minute dann die Riesenchance für den WM-Neuling: Der völlig freistehende Laros Duarte scheiterte am herausstürmenden Mohammed Al-Owais. Saudi-Arabien hingegen konnte keinerlei Torgefahr ausstrahlen, blieb defensiv aber immerhin kompakt. Die einzigen Möglichkeiten blieben aber für Kap Verde bestimmt. Zehn Minuten nach Duartes Großchance kam Wagner Pina frei zum Abschluss, der aber geblockt wurde.

Auch kurz vor dem Schlusspfiff verpasste der Außenseiter den Lucky Punch, der hochverdient gewesen wäre. Doch der vergebenen Chance von Nuno da Costa dürfte kaum einer nachtrauern. Mit dem dritten Remis im dritten Gruppenspiel war der sensationelle Erfolg geschafft. Da Uruguay auf Tabellenplatz drei der Gruppe H abrutschte, qualizierte sich Kap Verde für die K.o.-Runde. Dort wartet ein Highlight: Der drittkleinste WM-Teilnehmer der Geschichte trifft im Sechzehntelfinale auf den amtierenden Weltmeister Argentinien mit Lionel Messi. Winkt die nächste Sensation?

Kap Verde - Saudi-Arabien 0:0

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