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·7. Juni 2026
WM 2026 Testspiele Ergebnisse: Curacao in Torlaune, Kane in „Best“-Form

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·7. Juni 2026

Während Argentiniens Titelverteidiger Lionel Messi schont, Brasilien auf Neymar wartet und Curacao einen klaren Sieg feiert, liefern die WM 2026 Testspiele reichlich Gesprächsstoff. Für Harry Kane steht derweil fest, dass er sich in Topform befindet, während Portugal wegen Rafael Leão um eine Sperre bangen muss.
Englands Kapitaen Harry Kane (Nr. 9) behauptet im Test-Laenderspiel gegen Neuseeland den Ball gegen Finn Surman und Joe Bell. Die Partie fand am 6. Juni 2026 im Raymond James Stadium von Tampa statt. Richard Pelham / Getty Images
Argentinien gewann den vorletzten WM-Test gegen Honduras mit 2:0 (1:0), ohne dass Lionel Messi selbst eingreifen musste. Der angeschlagene Superstar, der vor seiner sechsten WM-Teilnahme steht, verfolgte die Partie von der Bank und kuriert weiter seine Zerrung im linken Oberschenkel aus. Der Titelverteidiger tat dabei nur das Nötigste: Lautaro Martínez verwandelte in der 37. Minute einen Foulelfmeter zur Führung und bereitete nach der Pause auch das 2:0 von Giuliano Simeone in der 54. Minute vor. Am Dienstag trifft die Albiceleste in Auburn im US-Bundesstaat Alabama zum letzten Härtetest auf Island, womöglich schon wieder mit Messi, der am Freitag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war.
Superstar Lionel Messi und Mittelfeldspieler Rodrigo De Paul scherzen vor dem Testspiel der argentinischen Nationalmannschaft gegen Honduras am 6. Juni 2026 im Kyle Field in College Station (Texas). (Tim Warner / Getty Images)
Auch Brasilien beendete die Turniervorbereitung mit einem Erfolg, wenn auch ohne große Glanzpunkte. Die Seleção setzte sich gegen den WM-Teilnehmer Ägypten mit 2:1 (1:1) durch und richtet den Blick nun ausschließlich auf das Auftaktspiel gegen Marokko am Samstag. Sorgen gab es trotzdem, denn Rechtsverteidiger Wesley musste bereits nach einer Viertelstunde unter Tränen wegen Leistenproblemen vom Feld. Noch stärker kreisen die Gedanken der Brasilianer aber um Neymar, der seit Oktober 2023 nicht mehr für die Nationalmannschaft gespielt hat. Gegen Ägypten wurde der 34-Jährige nach seiner Wadenverletzung wie geplant geschont, eine Rückkehr zum WM-Start ist möglich, bleibt aber ein Wettlauf gegen die Zeit.
Michael Murillo, Rechtsverteidiger der Nationalmannschaft von Panama, treibt den Ball im Testspiel gegen Brasilien am 31. Mai 2026 im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro nach vorne. (Buda Mendes / Getty Images)
Deutschlands erster Vorrundengegner Curacao sammelte vor dem WM-Debüt weiteres Selbstvertrauen. In Willemstad besiegte die Mannschaft von Dick Advocaat die Nachbarinsel Aruba mit 4:0 (0:0) und feierte damit nach einem holprigen Beginn eine gelungene Generalprobe. Nach torloser erster Hälfte trafen der frühere Hoffenheimer Joshua Brenet in der 53. Minute, Jeremy Antonisse in der 68., Liviano Comenencia in der 83. und Juninho Bacuna in der 90.+1 Minute für die Nummer 82 der FIFA-Weltrangliste. Advocaat, der 78 Jahre alte niederländische Erfolgscoach, hatte im ersten Durchgang nach dem 1:4 zuvor gegen Schottland fast die komplette Startelf ausgetauscht. Die zunächst geschonten Stammkräfte sorgten danach noch für willkommenes Tor-Doping vor dem WM-Auftakt.
In England steht dagegen Harry Kane im Mittelpunkt. Beim 1:0 (1:0) gegen WM-Teilnehmer Neuseeland in Tampa, Florida, erzielte der Bayern-Profi sein 79. Länderspieltor und sagte danach: „Ich bin in der besten Verfassung meiner Karriere“. Für Thomas Tuchel war der Auftritt trotzdem nicht zufriedenstellend. Der deutsche Chefcoach wechselte zur Pause die komplette Mannschaft aus und bemängelte „zu viel Freestyle“. Auch die englische Presse blieb kritisch, die BBC schrieb, England und Tuchel müssten nun „ernst machen“. Vor der WM-Generalprobe am Mittwoch um 22.00 Uhr bei DAZN gegen Costa Rica sendete Tuchel dennoch Zuversicht aus: „Je besser der Gegner wird, desto besser werden wir.“
Bei Portugal gerät vor dem Turnierstart Rafael Leão in den Fokus. Der Offensivmann der AC Mailand sah im Test gegen Chile beim 2:1 die Rote Karte, nachdem er sich in einer Rudelbildung zunächst schubsend und dann schlagend mit Gegenspieler Ivan Morales auseinandergesetzt hatte. Leão erklärte später in den sozialen Medien: „Ich wollte lediglich meinen Teamkollegen schützen, niemals den Gegner verletzen“. Für das letzte WM-Vorbereitungsspiel am Mittwoch gegen Nigeria ist er damit sicher gesperrt. Ob darüber hinaus eine weitere Strafe folgt und er den WM-Start verpasst, entscheidet die FIFA-Disziplinarkommission, die dafür großen Ermessensspielraum hat. Portugal beginnt die WM am 17. Juni mit dem Spiel gegen die DR Kongo.







































