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·21. Juli 2026

WM 2030: Diese Teams sind schon qualifiziert

Artikelbild:WM 2030: Diese Teams sind schon qualifiziert

Nach der WM ist vor der WM – Die WM 2026 ist mit dem Finale Spanien gegen Argentinien (1:0 n. V.) Geschichte – und die Fußballwelt blickt bereits auf das Jahr 2030.

Dann feiert die Fußball-Weltmeisterschaft ihren 100. Geburtstag – und die ganze Welt ist eingeladen. Gefühlt zumindest. Die FIFA plant, das XXL-Turnier von 2026 auf 64 Mannschaften aufzublähen.


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WM 2030: Diese Teams sind schon qualifiziert

Das ist noch nicht entschieden, gehört aber zu den Planspielen Fußball-Weltverbandes, wenngleich offenbar nicht zu denen des bei der WM in Amerika allgegenwärtigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino.

„Wobei hier der Richtigkeit halber zu erwähnen ist, dass in diesem Fall gar nicht Infantino der glatzköpfige Vater des Gedankens war“, schrieb die Wiener Kronen-Zeitung dazu am 20. Juli 2026, bereits 2025 wurde der Vorschlag von CONMEBOL-Chef Alejandro Dominguez offiziell eingebracht, weil das 100-Jährige der perfekte Rahmen dafür sei.“

100 Jahre Weltmeisterschaft – Angestoßen wurden die Pläne zu diesem Turnier 1924, nach Uruguays Erfolg bei den Olympischen Spielen, von FIFA-Präsident Jules Rimet († 1956 / „Jules Rimet still gleaming“) und Enrique Buero († 1975), einem wohlhabenden Rinderzüchter aus Montevideo.

Wo war das Finale der „Ur-WM“ 1930?

Italien und Uruguay standen als erste Austragungsorte zur Debatte, das südamerikanische Land, das den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feierte, erhielt den Zuschlag. Italien war 1934 der Gastgeber.

  • So wurde die „Ur-WM“ am 13. Juli 1930 in Uruguays Hauptstadt Montevideo, dem einzigen Spielort der ersten Endrunde, angepfiffen.
  • Das Finale am 30. Juli 1930 war bis 2026 das einzige, in dem beide Teams die gleiche Amtssprache (Spanisch) hatten: Gastgeber Uruguay gewann gegen Argentinien mit 4:2.

Nachdem die zu Zehntausenden über den Rio de la Plata nach Montevideo mit der Fähre angereisten argentinischen Fans angekommen waren, mussten sie erst mal die Revolver abgeben. So wollten es die Sheriffs von Montevideo.

Damals sang der argentinische Tango-Sänger Carlos Gardel († 1935) für die Teams, heute sind es Madonna und Shakira.

Wie auch immer, 2030 soll die WM noch monumentaler werden als 2026 – sie wird in sechs Ländern stattfinden: Uruguay, Argentinien, Paraguay, Spanien, Portugal und Marokko.

  • „Echte Gastgeber“ sind allerdings nur Spanien, Portugal und Marokko – in Argentinien, Uruguay und in Paraguay, wo der südamerikanische Kontinentalverband CONMEBOL seinen Sitz hat, gibt es nur jeweils ein Jubiläumsspiel.
  • Die Jubiläumsspiele in Ascunción, Buenos Aires und Montevideo finden am 13. / 14. Juni 2030 statt.
  • Das Finale ist für den 21. Juli 2030 terminiert.
  • Fix qualifiziert sind die „kleinen“ Gastgeber Argentinien, Uruguay und Paraguay sowie Spanien, Portugal und Marokko.
  • Marokko ist erstmals in seiner Verbandsgeschichte nicht nur drei Mal in Folge bei einer WM dabei, sondern wird diese zum ersten Mal mit ausrichten.
  • Und das mit dem laut Bewerbungsbuch zur WM 2030 größten Stadion.
  • Das neu errichtete Stade Hasan II. in Benslimane, östlich von Casablanca gelegen, fasst 115.000 Zuschauer, hat noch einmal 10.000 Plätze mehr als das neue Spotify Camp Nou in Barcelona, eines der potenziellen Finalstadien.
  • Benslimane ist einer von sechs Spielorten in Marokko – neben Agadir, Casablanca, Fés, Rabat und Tanger.
  • Die Baukosten von einer halben Milliarde Euro stehen für den neuen Gigantismus der FIFA.

Auch das „El Monumental“ in Buenos Aires, unter dem Namen River Plate Stadium am 25. Juni 1978 Schauplatz des WM-Finalspiels Argentinien gegen die Niederlande (3:1 n. V.) wird vollumfänglich renoviert und dann 100.000 Fußballfans Platz bieten.

Der entthronte Titelverteidiger Argentinien fällt also weich – und ist 2030 als Co-Gastgeber bereits gesetzt.

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