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·25. März 2026

WM-Debatte um Bayern-Star: Löw stärkt Leon Goretzka den Rücken

Artikelbild:WM-Debatte um Bayern-Star: Löw stärkt Leon Goretzka den Rücken

Die Diskussionen rund um die deutsche Nationalmannschaft nehmen Fahrt auf und jetzt schaltet sich auch der Weltmeister-Coach von 2014, Joachim Löw, ein. Der ehemalige Bundestrainer bezieht klar Stellung zu zwei Bayern-Stars, die aktuell im Fokus stehen.

Mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft sorgt vor allem die Rollenverteilung innerhalb des DFB-Teams für Gesprächsstoff. Im Zentrum: Joshua Kimmich.


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Beim FC Bayern ist Kimmich unumstrittener Fixpunkt im zentralen Mittelfeld, in der Nationalmannschaft wird er hingegen als Rechtsverteidiger eingeplant. Eine Entscheidung, die immer wieder für Diskussionen sorgt.

Für Löw ist die Lage dennoch eindeutig. „Ich glaube, dass Joshua aktuell auf jeder der beiden Positionen auf Weltklasse-Niveau spielt“, erklärte der Weltmeister-Coach von 2014 im Gespräch mit der Sport BILD.

Trotzdem sieht er den Bayern-Star aktuell eher auf der rechten Abwehrseite. Der Grund liegt weniger an Kimmich selbst als vielmehr an der personellen Situation im DFB-Kader. Während im Mittelfeld mehrere Spieler auf Topniveau zur Verfügung stehen, fehlt es rechts hinten an Alternativen.

Damit stärkt Löw indirekt auch die Linie von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Kimmich bereits frühzeitig als Rechtsverteidiger für das kommende Turnier eingeplant hat.

Goretzka bleibt für Löw ein Faktor

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Foto: IMAGO

Neben Kimmich äußerte sich Löw auch zu Leon Goretzka – und stellte sich klar hinter den Mittelfeldspieler, trotz seiner wechselhaften Rolle beim FC Bayern. „Leon ist gut, er ist ein Spieler, von dem man Stabilität erwarten darf“, betonte Löw.

Für den 31-Jährigen spricht vor allem seine Erfahrung und Verlässlichkeit. Auch wenn Goretzka in München nicht durchgehend gesetzt ist, sieht Löw ihn weiterhin als wertvolle Option für das DFB-Team.

Diese Einschätzung deckt sich mit der Sicht von Nagelsmann, der Goretzka trotz reduzierter Einsatzzeiten weiterhin fest einplant.

Im Kontext der aktuellen Personalsituation wird auch deutlich, wie wichtig Alternativen sind. Der angeschlagene Aleksandar Pavlovic fehlt dem DFB-Team aktuell – ein Ausfall, der die Diskussion zusätzlich befeuert. Löw sieht genau hier den entscheidenden Punkt: „Gerade bei Bayern braucht man Spieler, die dann auch gleichwertig ersetzt werden können.“

Und genau diese Rolle traut er Goretzka zu – sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft.

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