Fussballnationalmannschaft.net
·21. Juni 2026
WM-Duell mit Deutschland: Faé sauer auf Brown und den DFB

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·21. Juni 2026

Emerse Faé hatte nach dem 1:2 gegen Deutschland nicht nur mit der Niederlage der Elfenbeinküste bei der WM zu kämpfen, sondern vor allem mit Ärger über das Verhalten des Gegners. Der ivorische Nationalcoach erhob nach dem Spiel Fairplay-Vorwürfe gegen die DFB-Elf und zeigte sich deutlich verärgert. Deutschlands dramatischer Erfolg gegen die Elfenbeinküste sorgte weltweit für Schlagzeilen. Die interessantesten Reaktionen haben wir hier zusammengetragen.

PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – 14. Juni: Emerse Faé, Cheftrainer der Elfenbeinküste, vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador im Philadelphia Stadium am 14. Juni 2026 in Philadelphia, Pennsylvania. (Foto: Dan Mullan/Getty Images)
„Glückwunsch an Deutschland zum Sieg. Von so einer großen Nation, an der wir uns ein Beispiel nehmen, erwarte ich aber mehr Fairplay“, sagte der 42-Jährige. Dazu ergänzte er: „Ich bin enttäuscht.“ Hintergrund seiner Kritik war eine Auseinandersetzung am Spielfeldrand, in die Mitglieder des deutschen Stabs verwickelt waren. Außerdem geriet Faé mit Verteidiger Nathaniel Brown aneinander.
Dem Frankfurter warf der Ivorer vor, die Verletzung von Wilfried Singo ignoriert zu haben, als Brown mit einem Einwurf einen Angriff einleitete, statt den Ball an den Gegner zurückzugeben. Faé schilderte seine Reaktion so: „Ich habe ihm gesagt, er solle demütig bleiben.“ Brown habe großartig gespielt und es nicht nötig, schlecht mit der Elfenbeinküste zu reden, nur um gewinnen zu wollen, so der Coach weiter.

Manuel Neuer ist beim 0:1 durch Franck Kessié (nicht im Bild) der Elfenbeinküste im WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe E am 20. Juni 2026 im Toronto Stadium machtlos. (Megan Briggs / Getty Images)
Sportlich bleibt die Situation für die Elfenbeinküste angespannt. Nach der Niederlage zittert der Afrika-Meister bei seiner vierten WM-Teilnahme noch um das erste Weiterkommen überhaupt. Ein Remis gegen den Außenseiter Curacao würde allerdings schon für den Sprung ins Sechzehntelfinale reichen.
Faé machte klar, dass seine Mannschaft die Ausgangslage weiter selbst in der Hand hat. „Wir haben unser Schicksal selbst in den Beinen“, sagte er. Auch Offensivmann Amad Diallo gab sich kämpferisch und formulierte das Ziel unmissverständlich: „Wir wollen Geschichte schreiben.“
Live


Live


Live


Live

































