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·25. Juni 2026

WM: Elfenbeinküste schlägt Curaçao und erreicht die nächste Runde

Artikelbild:WM: Elfenbeinküste schlägt Curaçao und erreicht die nächste Runde

Die Elfenbeinküste steht bei einer WM zum ersten Mal überhaupt in der K.-o.-Runde. Die Ivorer zeigten gegen Außenseiter Curacao ein alles andere als berauschendes Fußballspiel, trotzdem geriet ihr früh herausgeholter Vorsprung nie wirklich in Gefahr.

Im Kampf um Platz 2 hinter Deutschland in Gruppe E hatte die Elfenbeinküste vor dem letzten Spieltag die Pole Position inne. Dass die Ivorer ihr Ticket für das Sechzehntelfinale nicht schon nach dem Duell gegen die DFB-Elf sicher hatten, lag am deutschen Joker Undav, der mit seinem Doppelpack für eine späte Niederlage gesorgt hatte. Gegenüber diesem 1:2 ließ Coach Emerse Faé auf vier Positionen rotieren. Doué, Ousmane Diomande, Operi und Pepé verdrängten Singo, Agbadou, Konan sowie Inao Oulai auf die Bank.


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Keinen Anlass zu Veränderungen sah dagegen Curacaos Nationaltrainer Dick Advocaat. Der 78-Jährige setzte auf die gleiche Startelf wie gegen Ecuador. Durch das 0:0 gegen die Südamerikaner hatte sich der Neuling seinen ersten WM-Punkt gesichert.

Elfenbeinküste ging früh in Führung

Dennoch zählte für die Karibikinsel eigentlich nur ein Sieg, um nicht im Anschluss an diese Partie wieder nach Hause fliegen zu müssen. Die Anfangsphase ging Curacao dennoch äußerst defensiv an - setzte durch Chong aber den ersten Abschluss (3.). Während Torhüter Fofana parieren konnte, war sein Gegenüber Room kurz darauf geschlagen: Curacao verlor nach einer erfolgreichen Verteidigungsaktion gegen Yan Diomande wieder die Kugel, sodass der Leipziger doch nach innen geben durfte. Dort musste Pepé nur noch seinen Fuß zur frühen 1:0 Führung für die Ivorer hinhalten (7.).

Nach der Führung hatten die Ivorer alles unter Kontrolle, gingen es gleichzeitig jedoch auch sehr ruhig an. Curacao konnte nur selten ins letzte Drittel vorstoßen. Den für lange Zeit einzig gefährlichen Versuch Richtung Tor setzte Gaari links vorbei (14.). Gegen den dicht gestaffelten Außenseiter fand die Elfenbeinküste auch nach der Trinkpause kaum Lücken, ließ aber auch keine Konter zu. In Gefahr geriet die Führung deshalb bis zur Pause nur noch einmal, als Juninho Bacuna das Außennetz traf (44.).

Curacao wehrt sich nur kurz

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiterhin dominante Ivorer - bis plötzlich Floranus beinahe zum Ausgleich für die kleine Karibikinsel traf. Der Verteidiger setzte seinen Distanzschuss aber einen Tick zu hoch an (55.). Wer nun hoffte, diese Chance könnte der Blue Wave etwas Auftrieb geben und dem Spiel mehr Dynamik verleihen, sah sich schnell getäuscht.

Die Elfenbeinküste übernahm im Mittelfeld sofort wieder die Kontrolle - und sorgte für die vorzeitige Entscheidung. Nach Steckpass von Sangaré schnürte Pepé mit einem sehenswerten Schlenzer den Doppelpack und erhöhte somit auf 2:0 (64.).

Damit war das WM-Aus von Curacao besiegelt. Das Team von Dick Advocaat bemühte sich zwar weiter, ein Ehrentreffer sollte aber dabei nicht mehr herausspringen. In der letzten halben Stunde ließ die Elfenbeinküste nichts mehr anbrennen und sicherte sich verdientermaßen den Sieg. Der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften wurde deutlich. Der erstmalige Einzug der Elfenbeinküste in die K.-o.-Runde bei der WM war somit besiegelt. Als Gruppenzweiter treffen die Westafrikaner am Dienstag (19 Uhr) auf den Vize der Gruppe I, der entweder Frankreich oder Norwegen heißen wird.

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