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·29. Juni 2026
WM-Fluch geht weiter: Verbandspräsident tritt nach Gruppenaus zurück

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In Gruppe H konnte sich Saudi-Arabien trotz großer Hoffnungen nicht durchsetzen und flog in der Vorrunde aus. Grund genug für den Verbandspräsidenten, nun die Reißleine zu ziehen.
Mit Spanien, Uruguay und Kap Verde erwischte Saudi-Arabien eine scheinbar machbare Gruppe. Nach drei Spielen ist die Bilanz jedoch enttäuschend. Zwei Remis, eine Niederlage, zwei Punkte und das Aus als Tabellenletzter. Schon wieder schafften es die Grünen Falken nicht über die Gruppenphase hinaus, zum sechsten Mal in Folge. Auch in Russland vor acht Jahren und Katar vor dreieinhalb schied man in der Vorrunde aus.
Nun tritt Verbandspräsident Yasser Al-Misehal zurück. "Das Versäumnis, unsere Nationalmannschaft bei der nächsten Weltmeisterschaft zu qualifizieren, ist ein Ergebnis, das unseren kollektiven Ambitionen nicht gerecht wird, und ich übernehme die volle Verantwortung für dieses Scheitern.", ließ der 52-Jährige verlautbaren.
Im Sommer 2019 übernahm Al-Misehal das Amt beim saudischen Verband. Der größte Erfolg auf dem Platz während seiner Amtszeit war der 2:1-Sensationserfolg gegen Argentinien bei der WM 2022, doch in den internationalen Wettbewerben konnte man die Mitfavoritenrolle nicht erfüllen.
Abseits des Rasen gilt die erfolgreiche Bewerbung für die WM 2034 als Al-Misehals wichtigster Verdienst. Bis dahin will die Saudi Professional League zu einer der besten der Welt gehören, wofür zahlreiche Stars, allen voran Cristiano Ronaldo, verpflichtet wurden.







































