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·6. Juli 2026
WM: Haaland haut Brasilien raus und England zieht nach umkämpften Sieg gegen Mexiko nach

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Die K.-o.-Phase der globalen Titelkämpfe steuert auf ihren absoluten Höhepunkt zu und liefert den Fußballfans rund um den Globus historische Dramen in Serie. Im packenden Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hat die Nationalmannschaft aus Norwegen mit einem sensationellen 2:1-Sieg gegen Brasilien für das wohl größte Beben des bisherigen Turniers gesorgt. Zum unumstrittenen Matchwinner auf dem Rasen avancierte Superstar Erling Haaland, der mit einem eiskalten Doppelpack die skandinavischen „Wikinger“ im Alleingang in die nächste Runde schoss und den Topfavoriten aus Südamerika vorzeitig in den Sommerurlaub verabschiedete. Mit sieben Turniertreffern liegt er zudem jetzt mit Lionel Messi (Argentinien) und Kylian Mbappe (Frankreich) gleichauf an der Spitze der Torschützenliste.
Vor den Augen der begeisterten Zuschauer im New Jersey Stadium, unter der souveränen Leitung des US-amerikanischen Schiedsrichters Ismail Elfath, entwickelte sich von Beginn an ein hochintensiver Abnutzungskampf. Bereits in der 14. Minute bot sich der Selecao die riesige Möglichkeit zur frühen Führung, doch Mittelfeldstar Bruno Guimaraes versagten vom Elfmeterpunkt die Nerven, sodass es torlos in die Kabinen ging. In der zweiten Halbzeit schlug dann die große Stunde des norwegischen Torjägers: In der 79. Minute wuchtete der Angreifer das Leder per Kopf zum 1:0 in die Maschen, ehe er in der 90. Minute mit dem 2:0 den vermeintlichen Deckel auf die Partie machte. Der späte Anschlusstreffer durch einen von Neymar in der 90.+10 Minute verwandelten Strafstoß kam für die Südamerikaner letztlich zu spät. Kurz darauf verkündete der brasilianische Superstar nach 130 Länderspielen und 80 Toren das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere in der „Selecao“

Foto: IHA
Im kommenden Viertelfinale wartet auf die Skandinavier nun ein echter europäischer Gigant, der sich in einer wahren Hitzeschlacht gegen den Mitausrichter durchsetzen konnte. Die Elftal von der Insel hat in einem mitreißenden Offensivspektakel die Hoffnungen des Gastgebers zerstört. England eliminierte Mexiko in einem dramatischen Match mit 3:2 und buchte damit das begehrte Ticket für die Runde der letzten acht Teams. Wie die internationale Sportpresse in ihrer Berichterstattung übereinstimmend analysiert, brachte Ausnahmetorjäger Jude Bellingham die Three Lions mit zwei blitzschnellen Treffern in der 36. und 38. Minute komfortabel mit 2:0 in Front. Zwar verkürzte Julian Quinones kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 1:2, doch die Engländer nahmen den knappen Vorsprung mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel drohte die Partie in der 54. Minute komplett zu kippen, als Jarell Quansah nach einer folgenschweren VAR-Überprüfung wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte sah. Trotz der spielerischen Unterzahl bewies das Team enorme Mentalität: Kapitän Harry Kane stellte in der 60. Minute per Foulelfmeter den alten Abstand zum 3:1 wieder her. Der erneute mexikanische Anschlusstreffer durch Raul Jimenez, der in der 69. Minute ebenfalls vom Punkt zum 2:3 traf, änderte am Halbfinal-Einzug der Engländer nichts mehr.

Foto: IHA
Mit seinem wichtigen Treffer im Achtelfinale hat sich der englische Angreifer endgültig unsterblich in den Geschichtsbüchern des Weltfußballs verewigt. Der Topstürmer klettert in den ewigen Bestenlisten der FIFA in astronomische Höhen. Für den englischen Spielführer war der verwandelte Strafstoß bereits das fünfte Tor bei der Weltmeisterschaft 2026, nachdem er im bisherigen Turnierverlauf bereits gegen Kroatien mit einem Doppelpack sowie gegen Panama und die Demokratische Republik Kongo erfolgreich war. Mit nunmehr insgesamt 14 WM-Toren zog der Ausnahmekönner mit der deutschen Sturmlegende Gerd Müller gleich und gehört ab sofort zum erlesenen Kreis der sechs erfolgreichsten Torschützen der gesamten WM-Historie. Gleichzeitig markierte das Tor seinen sage und schreibe 73. Pflichtspieltreffer in dieser Saison für seinen Verein und die Nationalmannschaft zusammen. Ein historischer Wert, der die absolute Ausnahmestellung des Kapitäns untermauert.
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Für die stolze Fußballnation Mittelamerikas endet das Heimturnier in einer tiefen Depression und mit dem Verlust einer historisch einmaligen Festung. Für den stolzen Gastgeber bedeutet das vorzeitige Ausscheiden eine historische Tragödie auf vertrautem Terrain. Nach den erfolgreichen Viertelfinalteilnahmen bei den legendären Heim-Weltmeisterschaften in den Jahren 1970 und 1986 verpasste die El Tri diesmal den Sprung unter die letzten Acht vor den eigenen Fans. Besonders schmerzhaft: Es war die erste Niederlage Mexikos in einem WM-Spiel im legendären Azteca-Stadion überhaupt, wo man zuvor sieben Siege und drei Remis verbuchen konnte. Auf breiterer Ebene war dies in der Historie erst die dritte Pleite in 90 offiziellen Länderspielen in dieser Arena, wobei die letzte Heimniederlage an diesem geschichtsträchtigen Ort vom 6. September 2013 datierte, als man Honduras mit 1:2 unterlag. Mit diesem Schlusspfiff endete gleichzeitig auch der mexikanische Teil dieser gemeinsamen Endrunde, die neben Mexiko-Stadt auch in Guadalajara und Monterrey insgesamt 13 Partien – zehn Gruppenspiele und drei K.-o.-Begegnungen – beheimatete.
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