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·26. Mai 2026

WM-Kader Spanien: Das gab es noch nie!

Artikelbild:WM-Kader Spanien: Das gab es noch nie!
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Europameister Spanien hat als einer der letzten WM-Favoriten seinen Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgeben. Nationaltrainer Luis de la Fuente sorgte für ein Novum.

Denn nie zuvor fuhr eine spanische Nationalmannschaft ohne einen einzigen Spieler von Rekordmeister und Rekord-Europapokalsieger Real Madrid zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.


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WM-Kader Spanien: Das gab es noch nie!

Hatte England-Coach Sir Gareth Southgate, damals noch ohne Sir und im Finale von Berlin 1:2 gegen Spanien unterlegen, 2024 keinen einzigen Spieler vom englischen Co-Rekordmeister Manchester United nominiert, so tat es jetzt sein Final-Widersacher von vor zwei Jahren gleich.

  1. De la Fuente kommt ohne Stars von Real Madrid aus.
  2. Konkret bedeutet das, dass Daniel Carvajal (34), für den es die letzte Saison bei Real war, Dean Huijsen (21), Álvaro Carreras (23), Fran García (26), Dani Ceballos (29), Raúl Asencio (23) und Gonzalo García (22) die WM nur als Zuschauer erleben.

Wie hoch ist der Marktwert der nicht für die WM nominierten Real-Stars?

In Zahlen ausgedrückt: De la Fuente leistet sich – wie der deutscheNationalcoach Englands, Thomas Tuchel, der Cole Palmer, Phil Foden und TrentAlexander-Arnold aus dem Team strich – den Luxus, Spieler mit einem Marktwert von fast 270 Mio. Euro (Quelle: GOOL.ai / Fussballdaten.de) zu Hause zu lassen.

  1. Teuerster Nicht-WM-Fahrer unter Real Madrids spanischen Spielern ist Dean Huijsen mit 78,1 Mio. Euro Marktwert.
  2. Umgekehrt nominierte der Europameister-Trainer von 2024 acht Spieler des spanischen Meisters FC Barcelona, unter anderem auch den zuletzt verletzten Lamine Yamal (18).

Aus der Bundesliga schaffte es Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen in den 26er-Kader der „Seleccion“.

„Zum Glück“, so de la Fuente bei seiner Nominierungs-Pressekonferenz, „bin ich Nationaltrainer und ich achte nicht darauf, bei welchem Verein ein Spieler spielt. Es ist mir egal, ob mehr Spieler aus dem einen oder dem anderen Verein kommen. Ich habe nicht diese lokale Mentalität, die manche Fans vielleicht haben.“

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