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·18. Juli 2026
WM Prognose fürs Finale: Weltmeister Kroos sieht Spanien als WM-Favoriten

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Toni Kroos traut im WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien den Iberern den Titelgewinn zu, sofern sie ihre gewohnte Spielweise auf den Platz bringen. Der Weltmeister von 2014 äußerte sich in seinem Podcast klar zur Favoritenrolle vor dem Endspiel am Sonntag um 21.00 Uhr, das live bei ZDF und MagentaTV übertragen wird.
(v. l. n. r.) Der deutsche Torwart Roman Weidenfeller, Mittelfeldspieler André Schürrle, Stürmer Miroslav Klose, Mario Götze und Toni Kroos jubeln bei den Feierlichkeiten für die deutsche Fußballnationalmannschaft am 15. Juli 2014 am Berliner Wahrzeichen Brandenburger Tor, nachdem sie die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gewonnen haben. Die Mannschaft kommt nach Berlin, um am Brandenburger Tor ihren vierten Weltmeistertitel zu feiern, nachdem sie am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft in Brasilien mit 1:0 gegen Argentinien gewonnen hat. AFP PHOTO / ROBERT MICHAEL
Spanien - ArgentinienFinale
So 19.07. · 21:00 Uhr · ZDF
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In seinem gemeinsam mit Bruder Felix produzierten Podcast „Kroos & Kroos – die WM unter der Lupe“ bei TikTok analysierte Toni Kroos die Ausgangslage vor dem Kräftemessen der beiden Finalisten. Seine Einschätzung fiel eindeutig aus: „Wenn sie das im Finale wieder auf den Platz bringen, dann sind sie auch Favorit und werden das Spiel gewinnen.“ Damit spricht der ehemalige Real-Madrid-Profi der spanischen Auswahl gute Chancen zu, sollte sie ihre bisherige Leistungsstärke im Turnierverlauf bestätigen.
Besonders die Fähigkeit der Spanier, eine Führung konsequent zu verwalten und das Spielgeschehen zu dominieren, hebt Kroos hervor. Eine Mannschaft, die „ein Spiel von vorne weg spielen kann mit Führung“, sei ein äußerst unangenehmer Gegner, so der 34-Jährige weiter.
Während Toni Kroos die spielerische Komponente in den Vordergrund stellte, widmete sich sein Bruder Felix der mentalen und emotionalen Ausrichtung beider Nationalmannschaften. Für den 35-Jährigen liegt der entscheidende Unterschied im Auftreten der Teams: „Die einen sehr emotional, mit Tränen in den Augen und Schaum vorm Mund – die Argentinier. Und die Spanier in einer so perfektionistischen Sachlichkeit.“
Trotz dieser Einschätzung warnte Felix Kroos davor, die Südamerikaner zu unterschätzen. Öffne sich im Spielverlauf auch nur die kleinste Lücke, könne das gefährlich werden: „Wenn sie ein bisschen Luft dran lassen, dann nimmt Argentinien jeden Spalt, der sich öffnet.“
Einig waren sich die Brüder darüber, dass eine frühe Führung der Argentinier das Momentum kippen lassen könnte. Toni Kroos pflichtete seinem Bruder bei und beschrieb, wie sich die Partie in diesem Fall entwickeln würde: „Dann haben wir ein Fußballspiel“, erklärte er, und für Spanien werde es dann eine schwierige Aufgabe, „eine Nuss zu knacken“.
Ein völlig anderes Szenario zeichnete Toni Kroos hingegen für den Fall einer spanischen Führung. Sollte „La Roja“ als erstes Team treffen, sieht er kaum noch Chancen für die Südamerikaner: „Wenn Spanien das 1:0 macht, vergiss es. Dann kriegen die drei, vier Stück.“ Argentinien werde in diesem Fall keine Mittel mehr finden, um die spanische Dominanz zu durchbrechen.


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