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·27. März 2026
WM Qualifikation 2026: Neukaledonien und Suriname scheitern in WM-Playoffs

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·27. März 2026

Der Traum von der WM Qualifikation 2026 für die Außenseiter Neukaledonien und Suriname ist geplatzt: Beide Teams scheiterten in den interkontinentalen WM-Playoffs in Mexiko. Neukaledonien verlor gegen Jamaika 0:1 (0:1) und verpasste damit die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Suriname verspielte in Monterrey eine Führung und unterlag Bolivien mit 1:2 (0:0). Beide Partien lieferten entscheidende Treffer und folgenreiche Konsequenzen für die Hoffnungen der jeweiligen Nationen.

Spieler und Schiedsrichter stellen sich vor dem WM-Qualifikations-Playoff-Spiel zwischen Bolivien und Suriname im Estadio Monterrey auf. Das Spiel fand am 26. März 2026 in Guadalupe, Mexiko, statt. Azael Rodriguez / Getty Images
Neukaledonien unterlag dem favorisierten Jamaika beim interkontinentalen Playoff-Turnier in Mexiko mit 0:1 (0:1). Die 2000 Kilometer östlich von Australien gelegene Inselgruppe hatte auf ein WM-Wunder gehofft, doch Bailey Cadamarteri (18.) ließ den Traum des Weltranglisten-150. in einer ereignisarmen Partie platzen. Der Spielverlauf bot wenige Großchancen, das Leder blieb überwiegend im Mittelfeld, und Jamaika nutzte die eine entscheidende Szene zur Führung.
Weltmeisterschaften Quali Ozeanien

26.3.2026
- 23:00
Bolivien

2 1

Suriname
Weltmeisterschaften Quali Ozeanien

27.3.2026
- 4:00
Neukaledonien

0 1

Jamaica
Dennoch blieb Neukaledonien bemüht, Ballbesitz und Struktur zu zeigen; letztlich fehlte die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Der Unparteiischer leitete die Partie ohne größere Kontroversen, die Nachspielzeit brachte keine Wende mehr. Damit endet die bislang wohl größte internationale Chance für die pazifische Inselnation.

Bailey-Tye Cadamarteri bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für Jamaika im WM-Qualifikations-Playoff gegen Neukaledonien im Estadio Guadalajara in Zapopan, Mexiko, am 26. März 2026. Agustin Cuevas / Getty Images
Jamaika, das mit dem Ex-Leverkusener Leon Bailey antrat, ist nach dem Sieg gegen Neukaledonien noch im Rennen für die Teilnahme an der WM 2026. Für die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nach 1998 muss Jamaika am Dienstag (22.00 Uhr MEZ) noch die Demokratische Republik Kongo schlagen. Der Sieger dieser Partie kommt in die Gruppe K mit Portugal, Kolumbien und Usbekistan, was die Bedeutung des anstehenden Duells zusätzlich unterstreicht.
Leon Bailey und seine Teamkollegen stehen vor einer Reifeprüfung; taktisch wird es darum gehen, Stabilität zu zeigen und Chancen effizient zu nutzen. Jamaika hat die Begegnung gegen Neukaledonien als Basis genommen, um in der Entscheidungspartie nachzulegen und sich in der WM-Qualifikation 2026 zu behaupten.
Suriname um die früheren Bundesliga-Profis Jean-Paul Boetius und Melayro Bogarde verlor im mexikanischen Monterrey gegen Bolivien mit 1:2 (0:0). Liam van Gelderen hatte die Hoffnungen von Suriname in der 48. Minute mit seinem Führungstreffer genährt, doch Bolivien drehte die Partie durch Moises Paniagua (72.) und Miguelito (79., Foulelfmeter). Die Begegnung zeichnete sich durch einen offenen Spielverlauf aus; nach dem Rückstand gelang Suriname trotz Teamumstellungen kein Ausgleich mehr.
Der Mainzer Sheraldo Becker wurde für die frühere niederländische Kolonie in der 84. Minute eingewechselt, während Jean-Paul Boetius und der frühere Hoffenheimer Melayro Bogarde in der Startelf gestanden hatten. Trotz der Einwechslung Beckers blieben die Offensivaktionen überschaubar, und Bolivien nutzte seine Chancen konsequent, darunter der verwandelte Foulelfmeter durch Miguelito.
Für Bolivien drehten Moises Paniagua (72.) und Miguelito (79., Foulelfmeter) die Partie gegen Suriname und verhalfen der Mannschaft zu einem entscheidenden Erfolg. Bolivien wartet seit 1994 auf seine vierte WM-Teilnahme; dafür braucht es am Mittwoch (5.00 Uhr MEZ) einen weiteren Erfolg gegen den Irak. Das anstehende Duell ist damit wegweisend für die bolivianische Fußball-Hoffnung auf die WM Qualifikation 2026.
Der Sieger des Duells kommt bei der Weltmeisterschaft in eine Hammergruppe mit Frankreich, Norwegen und Senegal.
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