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·11. Juni 2026

WM-Simulation: Wer wird Weltmeister?

Artikelbild:WM-Simulation: Wer wird Weltmeister?

Die WM 2026 beschäftigte schon lange vor dem Start am Donnerstag in Mexiko City mit Mexiko gegen Südafrika im Eröffnungsspiel die Statistiker und Mathematiker. Eine neue Simulation aus Dortmund und Innsbruck liefert Wahrscheinlichkeiten zum nächsten Weltmeister.

„Wir reisen mit einem guten Gefühl in die USA“, sagte Österreichs deutscher Teamchef Ralf Rangnick (67) der Kronen-Zeitung nach dem gelungenen letzten Testspiel gegen Tunesien (1:0) in Wien.


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WM-Simulation: Wer wird Weltmeister?

In Unterzahl bezwang das ÖFB-Team die ebenfalls qualifizierten „Adler von Karthago“.

Die Nordafrikaner treffen in Gruppe F auf die Niederlande, Schweden und Japan.

Diese Konstellation macht die Mannschaft um den Frankfurter Ellyes Shkiri (31) – bei allem Respekt – nicht zum Favoriten aufs Weiterkommen.

Aber wer ist eigentlich Favorit auf das erstmals ausgespielte Sechzehntelfinale – und wer hat die höchste Wahrscheinlichkeit auf den Titelgewinn?

Diesen und anderen Fragen hat sich ein Forschungsteam der Technischen Universität Dortmund und der Universität Innsbruck gewidmet.

Das berichtete Kicker.at.

„Hand aufs Herz, Adler am Trikot – Macht die WM zu unserer Show“, so hatten Österreichs Fanklubs das ÖFB-Team im Wiener Ernst-Happel-Stadion vor dem Spiel gegen Tunesien begrüßt.

Dass die Show nach der Vorrunde weitergeht, ist nach den Berechnungen des Wissenschaftler-Teams um Achim Zeileis (Uni Innsbruck) und Andreas Groll (TU Dortmund) durchaus realistisch.

KI-basierend berechnet, ist die Chance auf das Achtelfinale für Österreich aufgrund der Konstellation nach der Vorrunde – es droht schon bei Erreichen von Rang zwei Topfavorit Spanien als Sieger der Gruppe H – allerdings klar fallend.

16,7 Prozent

  1. Die Viertelfinal-Chance des ÖFB-Teams liegt bei 16,7 Prozent, die auf das Halbfinale nur noch bei 7,2 Prozent.
  2. Dass Österreich das scheinbar Unmögliche möglich macht und ins Finale vorstößt, diese Chance liegt bei 2,3 Prozent, ein Titelgewinn der Rangnick-Elf wird mit unter einem Prozent (0,7) beziffert.

Doch wer ist der Top-Favorit bei der 23. Weltmeisterschaft? Die Simulation, bei der die gesamte WM 100.000-mal durchgespielt bzw. durchgerechnet wurde, zeigt vier Teams, die die heißesten Kandidaten für den Griff nach dem FIFA World Cup am 19. Juli in East Rutherford sind.

  1. Allen voran Spanien. Dass der Europameister von 2024 auch der neue Weltmeister wird, dafür spricht eine errechnete Wahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent.
  2. Es folgt England, das vor zwei Jahren im Finale von Berlin (1:2) gegen „La Roja“ knapp den Kürzeren zog, mit 12,4 Prozent, gleichauf mit Vize-Weltmeister Frankreich.

Wie stehen die deutschen WM-Chancen?

Über die deutsche Nationalmannschaft und ihre Kader-Zusammenstellung ist im Vorfeld der WM viel geschrieben und diskutiert worden.

  • Die DFB-Elf komplettiert am Ende der WM-Simulation aus Dortmund und Innsbruck das Quartett, dessen Titelchance im zweistelligen Bereich liegt: 11,2 Prozent.
  • Portugal, das den letzten Test gegen Nigeria mit 2:1 knapp, aber nicht überzeugend gewann, folgt mit 8,9 Prozent, Titelverteidiger Argentinien mit 8,2 Prozent.
  • Keine Titelchance hat WM-Neuling Jordanien.
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