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·24. Juni 2026

WM-Tag #13: CR7 setzt Zeichen und bringt Portugal auf Kurs, England verzweifelt an Ghana

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Der 13. WM-Tag hatte einen historischen Moment, einen Favoriten mit Ladehemmung und zwei wichtige Arbeitssiege zu bieten. Portugal schoss sich gegen Usbekistan eindrucksvoll den Frust von der Seele, während Cristiano Ronaldo einmal mehr Geschichte schrieb. England kam gegen Ghana trotz klarer Feldvorteile nicht über ein 0:0 hinaus. Später hielten Kroatien und Kolumbien ihre Nerven: Die Kroaten beendeten Panamas Hoffnungen, Kolumbien löste gegen die DR Kongo vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde.

Ronaldo ist im Turnier angekommen


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Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen die DR Kongo hat Portugal die passende Antwort gegeben. Gegen Usbekistan setzte sich die Mannschaft von Roberto Martínez klar mit 5:0 durch und zeigte sich von Beginn an deutlich zielstrebiger. Im Mittelpunkt stand Cristiano Ronaldo. Der 41-Jährige brachte Portugal bereits früh in Führung und legte noch vor der Pause seinen zweiten Treffer nach. Damit wurde Ronaldo zum ersten Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat! Zugleich zog er mit nun zehn WM-Toren an Eusébio vorbei und ist damit Portugals alleiniger Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften. Zwischen Ronaldos beiden Treffern erhöhte Nuno Mendes mit einem sehenswerten Freistoß. Usbekistan glaubte nach einer guten halben Stunde kurz an den Anschluss, doch der Treffer von Azizjon Ganiev wurde nach VAR-Überprüfung wegen eines Fouls an João Cancelo aberkannt. Nach der Pause sorgten ein Eigentor von Torhüter Abduvohid Nematov und ein später Treffer von Rafael Leão für den deutlichen Endstand. Portugal steht damit bei vier Punkten und geht mit Rückenwind in das letzte Gruppenspiel gegen Kolumbien. Usbekistan dagegen steht nach der zweiten Niederlage vor dem Aus.

England findet keinen Weg durch Ghanas Abwehrwand

In Gruppe L verpasste England den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Gegen Ghana kam die Mannschaft von Thomas Tuchel nicht über ein 0:0 hinaus und musste sich nach dem starken Auftakt gegen Kroatien mit einem zähen Remis zufriedengeben. England hatte über weite Strecken deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen die tiefstehende und körperlich starke Defensive Ghanas aber kaum klare Lösungen. In der ersten Halbzeit gelang beiden Mannschaften kein einziger Schuss auf das Tor. Ghana verteidigte diszipliniert, machte die Räume eng und nahm Harry Kane über weite Strecken aus dem Spiel. Erst in der Schlussphase kam England zur großen Möglichkeit. Der eingewechselte Nico O’Reilly köpfte in der 86. Spielminute an die Latte, den Abpraller setzte Kane über das Tor. Ghana blieb bei Kontern über Antoine Semenyo und Prince Kwabena Adu gefährlich, nahm am Ende aber vor allem den verdienten Punkt mit. Beide Teams stehen nach zwei Spielen bei vier Punkten und haben weiter gute Chancen auf die K.o.-Runde. England führt die Gruppe L, Ghana bleibt ebenfalls aussichtsreich im Rennen.

Budimir erlöst KroatienPanama ausgeschieden

Kroatien hat nach der Auftaktniederlage gegen England die ersten drei Punkte eingefahren. Gegen Panama gewann der Vizeweltmeister von 2018 knapp mit 1:0 und hält damit die Hoffnung auf das Weiterkommen am Leben. Lange tat sich Kroatien gegen die gut organisierte Fünferkette Panamas schwer. Erst nach der Pause brachte der eingewechselte Ante Budimir die Wende. In der 53. Spielminute verwertete er eine Hereingabe von Josip Stanišić und erzielte den entscheidenden Treffer. Panama blieb wie schon gegen Ghana unangenehm und kam selbst zu Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Carlos Harvey, dessen Kopfball in der 68. Spielminute von Dominik Livaković noch über die Latte gelenkt wurde. Am Ende blieb es beim knappen kroatischen Sieg. Besonders war der Abend jedoch auch für Luka Modrić. Der 40-Jährige absolvierte sein 200. Länderspiel für Kroatien und wurde nach Abpfiff von seinen Mitspielern gefeiert. Für Panama ist die WM nach der zweiten 0:1-Niederlage dagegen bereits beendet.

Muñoz schießt Kolumbien weiter

Zum Abschluss des Tages machte Kolumbien den Einzug in die K.o.-Runde perfekt. Gegen die DR Kongo gewann die Mannschaft von Nestor Lorenzo mit 1:0 und steht nach zwei Siegen aus zwei Spielen sicher in der Runde der letzten 32. Kolumbien kontrollierte die Partie über weite Strecken und erspielte sich zahlreiche Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Lionel Mpasi im Tor der DR Kongo. James Rodríguez, Jhon Arias und Luis Díaz hatten allesamt Möglichkeiten zur Führung, doch der Außenseiter hielt lange stand. In der 76. Spielminute fiel dann doch der entscheidende Treffer. Daniel Muñoz kam auf der rechten Seite des Strafraums zum Abschluss und traf zum 1:0. Kurz darauf glaubte Luis Díaz bereits an das zweite Tor, sein Treffer wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Kolumbien steht nun bei sechs Punkten und ist sicher weiter. Im letzten Gruppenspiel gegen Portugal geht es um den Gruppensieg. Die DR Kongo bleibt bei einem Punkt und braucht gegen Usbekistan ein positives Ergebnis, um die Chance auf die nächste Runde zu wahren.

Foto: Michael Steele/Getty Images

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