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·27. Juni 2026
WM-Tag #16: Kap Verde sensationell, Uruguay desolat & VAR-Drama beim Iran

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·27. Juni 2026

Auch der 16. WM-Tag hatte wieder einiges an Spektakel zu bieten. Mit den Erfolgen von Frankreich, Belgien und Senegal bekamen die Fans gleich drei Kantersiege zu sehen. Kap Verde schaffte nach einem 0:0 gegen Saudi-Arabien und Platz zwei in Gruppe H die Sensation. Für Uruguay hingegen ist das WM-Debakel beendet. Erstmals in der K.-o.-Phase einer WM steht Ägpyten, während Senegal und der Iran um das Weiterkommen bangen.
Als einer der Topfavoriten in das Turnier gestartet untermauerte Frankreich auch im letzten Gruppenspiel seine Stärke. Im Top-Duell gegen Norwegen brachte PSG-Star Dembélé (7./20./32.) mit einem Dreierpack die Franzosen bereits im ersten Durchgang auf die Siegerstraße. Die Norweger gingen mit einer B-Elf ohne Haaland und Co. an den Start und konnten durch Aasgaard (21.) immerhin für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 sorgen. Nochmal die Partie spannend hätte Larsen vom Elfmeterpunkt machen können, doch letzterer scheiterte kläglich (50.). In der Nachspielzeit sorgte dann Doué (90.+4) per Kopf für den Schlusspunkt. Mit einer makellosen Bilanz von neun Punkten aus drei Gruppenspielen trifft Frankreich als Gruppensieger im Sechzehntelfinale auf Schweden. Norwegen bekommt es als Tabellenzweiter dann mit Deutschlands Gruppengegner Elfenbeinküste zu tun.
Im Parallelspiel schlug Favorit Senegal den Irak deutlich mit 5:0. Die Iraker brachten sich nach einer Roten Karte von Sulaka (13.) bereits früh im Spiel ins Hintertreffen. Für Senegal eröffnete Diarra bereits nach vier Minuten den Torreigen. Die weiteren Treffer erzielten Sarr (56.), Gueye (59./71.) und Ndiaye (82.). Mit dem ersten Sieg in Gruppe I machten die Afrikaner den dritten Platz klar, und dürfen durch den Kantersieg weiterhin auf den Einzug in die Endrunde hoffen.
Kap Verde schafft die Sensation, Chaos-WM für Uruguay beendet
Für den WM-Debütant Kap Verde geht das Märchen weiter. Nach der Niederlage von Uruguay gegen Spanien (0:1), reichte im letzten Gruppenspiel ein torloses Unentschieden gegen Saudi-Arabien, um mit dem dritten Punkt den zweiten Platz in Gruppe H klar zu machen. Im Sechzehntelfinale geht es für den Inselstaat gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien. Egal wie das Spiel dann ausgehen wird, Kap Verde zählt bereits jetzt zur größten Sensation bei dieser WM!
Im Parallelspiel besiegelte ein Torwart-Fehler der Torwart-Legende Muslera das vorzeitige WM-Aus von Uruguay. Einen leichten Schuss des Spaniers Baena (42.) konnte der Keeper nicht klären. Uruguay-Coach Bielsa reagierte bereits zur Pause und wechselte seinen Keeper, der über das gesamte Turnier unglücklich agierte, sogar aus. Am Ergebnis änderte auch der Torwart-Wechsel nichts mehr. Mit nur zwei Punkten stand bereits vor der Partie fest, dass man bei einer Niederlage nicht zu den acht besten Tabellendritten zählen wird. Für Valverde und Co. endete das WM-Debakel, dass schon jetzt zweifelsohne zu den größten Enttäuschungen dieser WM zählt.
Belgien tütet Gruppensieg ein, VAR-Drama für Iran
Im letzten Gruppenspiel konnte Belgien erstmals bei dieser WM so wirklich überzeugen. Gegen den Underdog Neuseeland machte man mit einem verdienten 5:1-Erfolg sogar noch den Gruppensieg fix. Zum Matchwinner avancierte dabei Arsenal-Star Trossard, der mit seinem Doppelpack (28./50.) die Belgier in Front brachte. Auch Routinier de Bruyne (66.) sowie Lukaku (86.) und Saelemaekers (90.+4) durften jubeln. Neuseeland gelang lediglich ein Ehrentreffer durch Justs (84.). Auf welchen der acht besten Gruppendritten die von Rudi Garcia trainierten Belgier im Sechzehntelfinale treffen werden, ist noch offen.
Im Parallelspiel trennten sich Ägypten und der Iran mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Die beiden Tore fielen dabei in der Anfangsphase. Zunächst brachte Saber (5.) die Ägypter in Führung, ehe wenig später Rezaeian (14.) ausglich. Wenige Minuten zuvor hätte Taremi den Ausgleichstreffer bereits erzielen können, doch jener scheiterte vom Elfmeterpunkt am Keeper Shobeir (11.). Durch die Führung der Belgier im Parallelspiel war für die Iraner klar, dass man für das sichere Weiterkommen einen Sieg brauchen würde. Bis zur Schlussphase erhöhte man den Druck in der Offensive, scheiterte aber immer wieder an der stabilen Defensive der Ägypter. Schlussendlich belohnte man sich dann in der Nachspielzeit mit dem Treffer von Khalizadeh (90.+3), der wegen einer knappen Abseitsstellung nach einer VAR-Intervention wieder aberkannt wurde. Während die Iraner nun als Tabellendritter auf das Weiterkommen hoffen, trifft Ägypten im Sechzehntelfinale auf Australien.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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