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·5. Juli 2026

WM-Tag #24: Marokko bezwingt Kanada, Frankreich ringt Deutschland-Schreck nieder

Artikelbild:WM-Tag #24: Marokko bezwingt Kanada, Frankreich ringt Deutschland-Schreck nieder

An Tag 24 fanden die ersten beiden Achtelfinal-Partien statt. Mit einer 0:3-Pleite gegen ein effizientes Marokko musste Kanada als erster WM-Gastgeber die Segel streichen. Die Franzosen hingegen setzten sich gegen Deutschland-Schreck Paraguay nach einem Elfmeter-Tor durch Mbappé knapp durch.

Kanada scheitert an effizienten Marokkanern


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Nachdem die Marokkaner im Sechzehntelfinale das erste Ausrufezeichen in diesem Turnier mit dem knappen Sieg gegen die Niederlande im Elfmeterschießen durchgesetzt hatten, ging es für die Nordafrikaner im Achtelfinale gegen den Co.-Gastgeber Kanada. Lange taten sich die Marokkaner allerdings schwer, in die Partie zu finden. Die zwingenden Torchancen im ersten Durchgang hatten sogar die Kanadier. Zunächst scheiterte Oluwaseyi (10.), ehe wenige Minuten später Johnston freistehend zum Kopfball kam, aber der Ball von der Defensive geklärt werden konnte (18.). Marokko tat sich weiter schwer, und musste dann Bayern-Neuzugang Saibari verletzungsbedingt auswechseln (20.). Für ihn kam Rahimi neu ins Spiel. Bis zur Halbzeitpause plätscherte die Partie vor sich hin. Abgesehen von einer Rudelbildung (40.) gab es sportlich keine Höhepunkte. Mit einem ganz anderen Gesicht kehrte Marokko aus der Halbzeitpause zurück. So war es eine Standardsituation, die zum ersten Treffer im Spiel führte. Hakimi brachte einen Freistoß nicht in den Strafraum, sondern bediente den völlig freistehenden Ounahi, der in Strafraumnähe nicht lange fackelte und unhaltbar ins rechte untere Eck einnetzte (50.). Daraufhin passierte lange nichts. Kanada versuchte wieder mehr Impulse in der Offensive zu setzen, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. In der Schlussphase gingen die Kanadier mehr Risiko, und wurden von Marokkanern gleich zweimal eiskalt bestraft. Bei einem Konter bediente Diaz den Torschützen Ounahi, der zum zweiten Mal traf (82.). Eine weitere Umschaltaktion führte dann spät in der Nachspielzeit noch zum Treffer von Rahimi (90.+8). Auch wenn die Marokkaner über weite Strecken nicht überzeugen konnten, ging der 3:0-Erfolg aufgrund der Kaltschnäuzigkeit in der Offensive dennoch in Ordnung. Klar ist jedoch, dass die Nordafrikaner im Viertelfinale noch eine Schippe drauflegen müssen. Denn am kommenden Donnerstag kommt es in Boston (22.00 Uhr MEZ) zur Wiederauflage des WM-Halbfinalspiels von 2022 gegen Top-Favorit Frankreich.

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Frankreich mit Arbeitssieg gegen Paraguay

Im zweiten Achtelfinale des Tages mühte sich Frankreich gegen extrem tief stehende Paraguayer zu einem knappen 1:0‑Erfolg und zieht steht nach Marokko als zweites Team im WM‑Viertelfinale. Konnten die Franzosen in der Runde zuvor gegen Schweden (3:0) mit herausragenden Aktionen in der Offensive noch überzeugen, so avancierte die Partie gegen Deutschland-Schreck Paraguay zu einer zähen Angelegenheit. Offensiv probierten es Mbappé und Co. zwar immer wieder, gegen unangenehme Paraguayer, die über die gesamte Partie nur 24% Ballbesitz hatten, gingen viele Angriffe allerdings ins Leere. Die "Équipe Tricolore" hielt allerdings gegen einen unangenehmen Gegner gut dagegen und zeigte vor allem Geduld. Schließlich belohnte man sich dann doch noch: Der eingewechselte Doué wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Nach Einschreiten des VAR entschied Schiedsrichter Tantashev auf Strafstoß. Mbappé (70.) blieb sicher vom Punkt und erzielte seinen siebten (!) Turniertreffer – sein insgesamt 19. WM-Treffer! Paraguay trug über die gesamte Partie spielerisch nicht wirklich zur Partie bei. Vielmehr trat der Deutschland-Schreck durch mehrere verstreckte Fouls und Unsportlichkeiten – so wie auch beim Elfmeter, als versucht wurde den Elfmeterpunkt zu demolieren – in den Vordergrund. Unter dem Strich zogen die Franzosen mit dem Arbeitssieg verdient ins Viertelfinale ein. Am kommenden Donnerstag wartet nun Marokko.

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Foto: Dan Mullan/Getty Images

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