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·7. Juli 2026
WM-Tag #26: Belgien trotzt FIFA-Skandal und verhöhnt Trump, CR7 trauert

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Die Causa Balogun nahm für die US-Amerikaner ein desaströses Ende. Gegen hochmotivierte Belgier gingen die US Boys im Achtelfinale mit 1:4 unter. Neben dem sportlichen Desaster verhöhnten die Belgier mit einem Torjubel auch noch US-Präsident Donald Trump. Auch für CR7 endete der WM-Traum mit einer knappen Niederlage gegen die Spanier.
Joker erlöst Spanien spät
Eigentlich sollte die Partie zum Achtelfinal-Kracher schlechthin werden. Doch was die Fans im AT&T Stadium von Arlington zu sehen bekamen, war weit weg von einem Offensiv-Spektakel. Das Spiel hätte aber früh eine andere Wendung nehmen können. Einen Pass von Pedri leitete Olmo sehenswert auf den bereits gestarteten Top-Scorer Oyarzabal weiter. Im direkten Duell gegen Keeper Costa legte er den Ball überraschend rechts am Tor vorbei (8.). Auffällig in der ersten Hälfte war, dass sowohl Ronaldo als auch Yamal überhaupt nicht stattfanden. CR7 kam dabei im ersten Durchgang nur zu zehn Ballkontakten, bei einem davon konnte er zumindest ein Schuss auf das Tor bringen, den Spanien-Keeper Simon aber problemlos parieren konnte (12.). Für die Spanier wurde es nur kurz vor der Halbzeitpause brenzlig. Ein abgefälschter Schuss von Mendes traf nur das Aluminium – Glück für die "Furia Roja"! Auch im zweiten Durchgang sah es lange danach aus, als würde keine Mannschaft zum Torerfolg kommen. Ein Joker-Tor erlöste dann die Spanier in der Nachspielzeit. Eine Pass-Kombination vollendete Torres mit einem Steilpass auf den kurz vorher eingewechselten Merino. Anders als Oyarzabal blieb der Arsenal-Profi eiskalt vor dem Tor und schob die Kugel an Costa vorbei sicher ins Netz (90.+1). CR7 und Co. kamen tatsächlich nach einer Conceicao-Flanke noch zu einem Torabschluss durch Bernardo Silva, der Kopfball verfehlte das Ziel denkbar knapp (90.+7). Es blieb beim knappen 1:0-Erfolg, der Spanien das Viertelfinale sicherte. Für Ronaldo hingegen, der wenig Einfluss auf das Spiel hatte, platzte der WM-Traum abermals. Die Truppe von Coach de la Fuente bekommt es nun am kommenden Freitag (21.00 Uhr MEZ) in Los Angeles mit Belgien zu tun.
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Belgien düpiert die USA und verhöhnt Trump
"Sie waren besser. Es war nicht unser Tag heute", fasste US-Trainer Mauricio Pochettino das Achtelfinale der US-Amerikaner zusammen. Tatsächlich lag der Chefcoach mit seinen Aussagen auch goldrichtig, denn gegen wache Belgier fanden die USA zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel. Die im Vorlauf der Partie kontrovers diskutierte Personalie Balogun stand dabei in der Startelf, nachdem die FIFA die Rotsperre nach einer Intervention des US-Präsidenten Donald Trump wieder aufgehoben hatte. Das Desaster auf dem Platz konnte aber auch der Stürmer nicht abwenden. Bereits nach neun Minuten klingelte es erstmals. De Ketelaere schob nach Vorarbeit von Raskin zur Führung ein. Tillman (31.) glich zwar per Freistoßtreffer aus, doch die Antwort von De Ketelaere folgte nur zwei Minuten später per Kopf (33.). Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die US-Boys etwas besser ins Spiel. Die Mannschaft ins Hintertreffen brachte dann allerdings Keeper Freese. Letzterer verdribbelte sich gegen De Ketelaere. Der Doppeltorschütze leitete direkt auf Vanaken weiter, der aus knapp 30 Metern den Ball im Netz unterbringen konnte (57.). Bis zum Schlusspfiff gaben die Amerikaner nochmal alles, doch für einen Treffer reichte es aber nicht mehr. Die Belgier machten durch den eingewechselten Lukaku mit dem vierten Treffer des Abends den Deckel drauf (90.+3). Auch der Jubel der belgischen Spieler hatte es daraufhin in sich. Lukaku und Co. führten an der Eckfahne einen Tanz auf, der an den bekannten Tanz des US-Präsidenten Trump erinnerte. Unter dem Strich stürmte Belgien völlig verdient ins Viertelfinale. Mit dem Aus der USA ist nun auch der letzte WM-Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden.
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Balogun äußert sich nach WM-Skandal
Sportlich war die Partie des Gastgebers bereits vor Anpfiff in den Hintergrund geraten. Die Aufhebung der Balogun-Sperre nach der umstrittenen Intervention von US-Präsident Donald Trump ließ das Ganze zu einem wahren Politikum mutieren. Der Spieler selbst äußerte sich dann erst im Nachgang der Partie. Eine Sperre nach einer Roten Karte sei für den Stürmer zwar normal. Dennoch sei nach der Entscheidung der FIFA auch klar gewesen, dass er spielen wird. "Natürlich ist es kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird. Aber, wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann", so der 25-Jährige.
Nach Schlusspfiff suchte der Stürmer sogar das Gespräch mit Belgien-Coach Rudi Garcia. Der 62-Jährige lobte den Stürmer daraufhin und sprach ihm jegliche Schuld in der ganzen Causa ab. Vielmehr schätzte er den dreifachen WM-Torschützen für sein Verhalten. Für sportlich, vor allem in der Gruppenphase, überzeugende US-Amerikaner nahm das WM-Abenteuer mit der deutlichen Niederlage und der Balogun-Causa im Gepäck ein zweifelsohne unrühmliches Ende.
Foto: Jamie Squire/Getty Images







































