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·8. Juli 2026
WM-Tag #27: Schweizer Elfmeter-Drama, Ägypten wittert Messi-Bonus!

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Nach dem unglücklichen Last-Minute-Aus gegen Argentinien (2:3) wittert der ägyptische Nationaltrainer eine Verschwörung. Diverse Schiedsrichterentscheidungen hätten offenbart, dass die FIFA gerne Messis Weltmeister weiter im Turnier sehen würden. Spät in der Nacht hat unterdessen die Schweiz das letzte Viertelfinal-Ticket gelöst.
120 Minuten lang hatten sich die Schweiz und Kolumbien einen intensiven Kampf ohne Tore geliefert. Weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung konnte einer der Kontrahenten das Spiel für sich entscheiden, fast über die gesamte Spieldauer hinweg neutralisierten sich beide Mannschaften mit ähnlichen Stärken und Schwächen. Die Entscheidung musste also im Elfmeterschießen her. Kolumbiens hochgepriesener Quintero verschoss seinen Versuch als erster – der quirlige Mittelfeldspieler setzte den Ball nur an die Latte. Weil kurz darauf aber Manuel Akanji für Schweiz weit übers Tor zielte, war alles wieder offen. Erst nachdem Cucho Hernandez an Kobel scheiterte, besorgte Ruben Vargas die Entscheidung.
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"Ich realisiere es noch nicht ganz", so der Siegtorschütze zum 4:3 nach Elfmeterschießen: "Jetzt haben wir Geschichte geschrieben, das ist geil." Zum ersten Mal seit 72 Jahren, seit der Heim-WM 1954, steht die Schweiz in einem WM-Viertelfinale. Dort treffen die "Eidgenossen" nun in der Nacht auf Sonntag (03:00 MESZ) auf Argentinien.
"Kein Respekt und Fair Play erfahren" – Ägyptens Trainer wütet nach Achtelfinal-Aus
Der amtierende Weltmeister setzte sich zuvor in einem spektakulären Schlussfinish gegen Ägypten durch. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Südamerikaner die Partie in der letzten Viertelstunde noch zu ihren Gunsten und sorgten letztlich auch bei Kapitän Messi, der selbst mit einem Tor und einer direkten Vorlage einmal mehr im Mittelpunkt stand, für emotionale Tränen. Bei den Ägyptern war nach Spielschluss dagegen Wut das vorherrschende Gefühl. "Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden", motzte Hossam Hassan nach dem späten Knockout. Der Schuldige aus Sicht des 59-Jährigen: Der französische Schiedsrichter Francois Letexier, der von Argentinien beeinflusst und von Ägypten im Vorfeld aus genau diesem Grund gar abgelehnt worden sei.
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Was aus ägyptischer Ansicht das Fass zum Überlaufen brachte: ein vermeintliches Foulspiel von Alexis Mac Allister an Hamdy Fathy im argentinischen Strafraum, unmittelbar vor dem Siegtreffer von Enzo Fernandez in der Nachspielzeit. Statt eines möglichen Elfmeterpfiffs, gab es dann den entscheidenden Konter – die Szene wurde im Nachhinein auch nicht vom VAR gecheckt. Fragwürdig! Ägyptens Trainer war in der Folge jedenfalls nicht mehr zu bändigen. "Wir hatten den Sieg verdient, aber haben kein Fair Play und keinen Respekt erfahren", wütete Hassan weiter, "das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, warum gibt es keine Fairness im Fußball?!"
Foto: David Ramos / Getty Images







































