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·17. Juni 2026

WM-Tag #6: Mbappé & Haaland legen vor, Messi stellt alle in den Schatten

Artikelbild:WM-Tag #6: Mbappé & Haaland legen vor, Messi stellt alle in den Schatten

Am sechsten WM-Tag gingen gleich drei große Weltstars mit ihren Nationen an den Start. Während Mbappé und Haaland als Doppelpacker maßgeblichen Anteil an den Auftaktsiegen von Frankreich und Norwegen hatten, zerlegte Messi mit seinem Dreierpack Algerien im Alleingang. Auch Österreich startete siegreich, wenngleich spielerisch nicht überzeugend, in die WM.

Frankreich setzt Ausrufezeichen


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Für den Titelanwärter Frankreich ging es beim WM-Auftakt im MetLife Stadium in East Rutherford zum Topspiel gegen Senegal. Das Star-Enseble um Mbappé, Olise und Co. hatte vor allem im ersten Durchgang große Schwierigkeiten sich Torchancen herauszuspielen. So waren es die Senegalesen, die zwischenzeitlich sogar die besseren Torchancen hatten und an der Führung schnupperten. Nach der torlosen ersten Hälfte drehten die Franzosen dann auf und gingen nach genialer Vorarbeit von Olise durch Mbappé in Führung (66.). Torreich wurde es dann aber erst in der Schlussphase der Partie, als Barcola nach Einwechslung auf 2:0 erhöhte (82.). Senegal kam durch Mbaye (90.+5) zwar noch zum Anschlusstreffer, aber Mbappé antwortete prompt mit einem Distanz-Hammer zum 3:1 (90.+6) und machte den Auftaktsieg perfekt. Der Mitfavorit auf den WM-Titel setzte so ein erstes Ausrufezeichen und zeigte, dass man bei dieser WM vor der furchteinflößenden Offensiv-Power gewappnet sein muss.

Norwegen gibt sich keine Blöße

Als klarer Favorit ging Norwegen um Superstar Haaland in die Partie gegen Außenseiter Irak. Trotz der auf dem Papier klaren Verhältnisse, taten sich die Norweger vor allem im ersten Durchgang schwer. Die Iraker standen nicht nur hinten drin, sondern überzeugten auch im Spiel nach vorne. In aussichtsreichen Positionen blieben sie allerdings im letzten Drittel zu ungenau. Seine Torjägerqualitäten stellte dann aber Haaland unter Beweis, als er seine Mannschaft in Front brachte (29.). Die Antwort der Iraker ließ nicht lange auf sich warten. Eine tolle Flanke verwertete Hussein mit einem hervorragenden Kopfballtreffer zum Ausgleich (43.). Die Norweger gingen allerdings trotzdem mit einer Führung in die Halbzeit, denn Haaland bestrafte einen folgenschweren Patzer der Irak-Abwehr kurz vor der Halbzeitpause (43.). Im zweiten Durchgang war die Partie lange offen. Erst der eingewechselte Östigaard sorgte mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung (77.). Dem Torschützen des Ausgleichstreffers Hussein unterlief dann noch in der Nachspielzeit ein Eigentor zum 1:4, das den aus Sicht der Iraker bitteren Abend perfekt machte. Die WM-Rückkehr nach 28 Jahren ist für Norwegen trotz anfänglichen Schwierigkeiten mehr als geglückt.

Messi zerlegt Algerien im Alleingang

Auch der amtierende Weltmeister Argentinien erlebte in Gruppe J einen Auftakt nach Maß. Zum Spieler des Abends avancierte dabei Superstar Messi, der mit seinem Hattrick (17./60./76.) Algerien praktisch im Alleingang schlug. In seinem 200. Spiel für die "Albiceleste" führte er seine Mannschaft nicht nur zum überzeugenden Auftaktsieg, sondern stellte auch mit seinem 16. Treffer bei einer WM den Rekord von Miroslav Klose ein. Mit dem klaren Sieg untermauerte Argentinien seine Favoritenrolle in Gruppe J und zeigte, dass mit ihnen auch bei dieser WM zu rechnen ist.

Österreich müht sich zum Auftaktsieg

Mit Jordanien hatten auch die Österreicher einen vermeintlichen Außenseiter als Auftaktgegner. Die Truppe von Ralf Ragnick hatte jedoch sichtlich Schwierigkeiten, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Erst durch eine sehenswerte Einzelaktion von Werder-Profi Schmid (21.) kam man zum Führungstreffer. Die Jordanier wehrten sich und kamen nach der Pause per Konter durch Olwan zum Ausgleich (50.). Der Gegentreffer führte aber nicht wirklich dazu, dass das Spiel der Österreicher besser wurde. Ein Eigentor durch Al-Arab (77.) sowie der Handelfmeter von Arnautovic (90.+12) sorgten letztlich für den schmeichelhaften 3:1-Auftakterfolg. Nach 28 Jahren war die Rückkehr auf die WM-Bühne zwar erfolgreich, dennoch ließ die Rangnick-Truppe einiges vermissen. Für den weiteren Turnierverlauf bleibt daher noch viel Luft nach oben.

Foto: Charlotte Wilson/Getty Images

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