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·31. Juli 2026
WM Trainer Beben geht weiter: Elfenbeinküste & Emerse Faé gehen getrennte Wege

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·31. Juli 2026

Einen Monat nach dem gemeinsamen WM-Aus ziehen die Elfenbeinküste und Emerse Faé einen Schlussstrich unter ihre Zusammenarbeit. Der Verband bestätigte, dass der auslaufende Vertrag mit dem 42-jährigen Nationaltrainer nicht verlängert wird. Damit endet eine Ära, die sportlich mit einem Afrika Cup 2024 Titelgewinn begann und mit einem frühen Ausscheiden bei der WM 2026 ihr Ende fand.

PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – 14. Juni: Emerse Faé, Cheftrainer der Elfenbeinküste, vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador im Philadelphia Stadium am 14. Juni 2026 in Philadelphia, Pennsylvania. (Foto: Dan Mullan/Getty Images)
Wie der ivorische Fußballverband am Freitag mitteilte, wird die Partnerschaft mit Faé nicht fortgesetzt. Auslöser war das Ausscheiden im Sechzehntelfinale, wo sich die Elfenbeinküste Norwegen mit 1:2 geschlagen geben musste. Die Trennung kommt für viele Beobachter dennoch überraschend, schließlich hatte der Übungsleiter dem Team erst wenige Monate zuvor einen historischen Erfolg beschert.
Für mediales Aufsehen sorgte Faé bereits während der WM, als er nach der Gruppenphasen-Niederlage gegen Deutschland (1:2) scharf auf Bastian Schweinsteiger reagierte. Der Rio-Weltmeister hatte in der ARD den „afrikanischen Fußball“ pauschal als „ein bisschen unorthodox“, „ein bisschen wild“ und „vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt“ beschrieben. Faé konterte deutlich: „Wir können es rassistisch nennen.“ Die Aussage sorgte für hitzige Diskussionen über Stereotype im Fußballjournalismus und rückte den ivorischen Coach kurzzeitig in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte.
Faés Weg an die Spitze der Nationalmannschaft verlief außergewöhnlich. Während des Afrika Cups 2024 wurde er vom Co-Trainer zum Chefcoach befördert und führte sein Team prompt zum Titelgewinn, ein Triumph, der ihn im Land zum gefeierten Helden machte. Bei der WM-Endrunde gelang ihm zudem ein weiterer Meilenstein: Erstmals in der Verbandsgeschichte führte er die Elfenbeinküste in ein K.o.-Spiel, ehe gegen Norwegen Endstation war.







































