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·21. Juli 2026

WM-Zeugnisse der Bayern-Stars: Upamecano überragt, DFB-Block enttäuscht

Artikelbild:WM-Zeugnisse der Bayern-Stars: Upamecano überragt, DFB-Block enttäuscht

Die Weltmeisterschaft 2026 ist Geschichte und für die Bayern-Profis verlief das Turnier höchst unterschiedlich. Während Dayot Upamecano und Harry Kane ihre starke Form bestätigten, blieben zahlreiche Nationalspieler hinter den Erwartungen zurück. Vor dem Start der Vorbereitung ergibt sich für Vincent Kompany damit ein gemischtes Gesamtbild.

Am Montag ist der FC Bayern offiziell in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Parallel laufen die Modernisierungsarbeiten an der Säbener Straße auf Hochtouren. Bis Herbst sollen unter anderem neue Trainingsplätze, ein modernisierter Reha-Bereich und zusätzliche Diagnosemöglichkeiten fertiggestellt werden.


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„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Infrastruktur an der Säbener Straße weiterzuentwickeln. Die erneuerten Plätze, der modernisierte Reha-Bereich und die Erweiterung des Profitrakts schaffen weitere Trainings-, Diagnostik- und Rehamöglichkeiten – und somit noch bessere Voraussetzungen für unseren sportlichen Erfolg“, erklärte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen.

Sportlich richten die Münchner den Blick auf den nächsten Angriff auf Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Ein Rückblick auf die Weltmeisterschaft zeigt jedoch, dass längst nicht alle Bayern-Spieler mit Rückenwind nach München zurückkehren.

Upamecano und Kane überzeugen auf großer Bühne

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Foto: IMAGO

Der herausragende Bayern-Profi des Turniers war Dayot Upamecano. Der französische Innenverteidiger zählte zu den stärksten Defensivspielern der Weltmeisterschaft und knüpfte nahtlos an seine konstant guten Leistungen im Bayern-Trikot an.

Frankreichs scheidender Nationaltrainer Didier Deschamps fand dafür deutliche Worte: „Dayot hatte einen komplizierten Start bei der Nationalmannschaft insgesamt. Heute ist er zweifellos einer der besten Verteidiger der Welt. Er hat eine unglaubliche athletische Stärke und kann alles.“

Auch Harry Kane lieferte einmal mehr zuverlässig ab. Der englische Kapitän erzielte sechs Turniertore und gehörte zu den treffsichersten Angreifern der WM, auch wenn England den Titel erneut verpasste.

Michael Olise sorgte mit sieben Assists für einen neuen WM-Rekord und überzeugte vor allem als kreativer Spielmacher im französischen Offensivspiel. Zudem machten die beiden Bayern-Neuzugänge Nathaniel Brown und Ismael Saibari mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und bestätigten, warum sich der Rekordmeister frühzeitig ihre Dienste gesichert hat.

DFB-Block bleibt hinter den Erwartungen

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Foto: Getty Images

Weniger erfreulich verlief das Turnier für zahlreiche deutsche Nationalspieler. Das frühe Aus gegen Paraguay bedeutete eine der größten Enttäuschungen der WM – entsprechend kritisch fällt auch die Bewertung der Bayern-Profis aus.

Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala konnten ihre Qualitäten nur selten auf den Platz bringen. Jonathan Tah gehörte trotz seines verschossenen Elfmeters gegen Paraguay noch zu den stabileren Akteuren im DFB-Team, während Manuel Neuer insgesamt eine solide Weltmeisterschaft spielte.

Auch Min-jae Kim schied mit Südkorea bereits in der Gruppenphase aus und blieb ebenso hinter den Erwartungen wie Hiroki Ito mit Japan. Nicolas Jackson, der nach seiner Leihe zum FC Bayern inzwischen wieder beim FC Chelsea unter Vertrag steht, konnte Senegal ebenfalls nicht über das Sechzehntelfinale hinausführen.

Konrad Laimer, Josip Stanisic und Luis Díaz erlebten ebenfalls ein eher durchwachsenes Turnier. Zwar vermieden sie größere Rückschläge, echte Ausrufezeichen konnten sie allerdings ebenfalls nicht setzen.

Für Alphonso Davies verlief die Weltmeisterschaft aufgrund einer Verletzung besonders unglücklich. Kanadas Kapitän kam lediglich auf einen Kurzeinsatz. Leon Goretzka, der den FC Bayern im Sommer nach Vertragsende verlassen hat und weiterhin auf Vereinssuche ist, spielte für Deutschland nur eine Nebenrolle.

So fällt das WM-Fazit aus Münchner Sicht insgesamt gemischt aus: Während einige Leistungsträger ihren Marktwert und ihre Klasse eindrucksvoll bestätigten, dürften andere in den kommenden Wochen einiges aufzuholen haben, um sich bei Vincent Kompany wieder nachhaltig in den Vordergrund zu spielen.

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