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·16. Mai 2026
WM-Zoff mit Kanada? Bayern-Boss äußert sich zur Causa Davies

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·16. Mai 2026

Die Verletzung von Alphonso Davies sorgt beim FC Bayern kurz vor der Weltmeisterschaft weiterhin für große Sorgen. Anders als noch im vergangenen Jahr wollen die Münchner diesmal jedoch bewusst auf Konfrontation verzichten.
Nach dem öffentlichen Streit mit dem kanadischen Verband wegen der Kreuzbandverletzung im Vorjahr setzen die Bayern nun auf einen engen Austausch mit Canada Soccer.
Sportvorstand Max Eberl betonte am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel, dass alle Beteiligten gemeinsam an einer Lösung arbeiten wollen. „Die Situation ist dramatisch genug. Wir alle zusammen wollen den besten Weg finden – für Fonsi, für Kanada, aber auch für den FC Bayern“, erklärte der 52-Jährige.
Davies hatte sich beim Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain erneut verletzt. Der Linksverteidiger zog sich eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zu und fällt mehrere Wochen aus.
Damit steht seine Teilnahme an der Heim-WM in den USA, Kanada und Mexiko auf der Kippe. Kanada startet bereits am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier. Anschließend warten Katar und die Schweiz in der Gruppenphase.
Beim FC Bayern hofft man weiterhin, dass Davies rechtzeitig fit werden könnte. „Wir werden gemeinschaftlich alles tun, dass er vielleicht die Möglichkeit hat. Aber dazu muss er gesund werden“, betonte Eberl.

Foto: IMAGO
Die aktuelle Situation weckt automatisch Erinnerungen an den heftigen Konflikt zwischen Bayern und dem kanadischen Verband im vergangenen Jahr.
Damals hatte sich Davies während der Länderspielreise mit Kanada einen Kreuzbandriss zugezogen. Besonders verärgert waren die Münchner darüber, dass der Außenverteidiger trotz leichter Beschwerden im bedeutungslosen Spiel um Platz drei der CONCACAF Nations League gegen die USA eingesetzt worden war.
Zudem hatten die Kanadier zunächst Entwarnung gegeben. Erst nach der Rückkehr nach München wurde die tatsächliche Schwere der Verletzung diagnostiziert.
Nun scheint man an der Säbener Straße deutlich um Deeskalation bemüht zu sein. Klar ist jedoch auch: Für Davies selbst wäre ein WM-Aus in seiner Heimat ein enorm bitterer Rückschlag.
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