RB Leipzig
·16. Januar 2026
Wo RBL dem FCB auf Augenhöhe begegnet – und was den Bayern nicht liegt

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·16. Januar 2026

Es knistert schon! Morgenabend ist Topspiel-Zeit in unserer Red Bull Arena. Nach dem siebten Sieg im achten Heimspiel der Saison gegen Freiburg gehen wir mit breiter Brust ins Duell mit dem Rekordmeister.
Die Favoritenrolle liegt bei den Münchnern, doch die Roten Bullen haben in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen, dass sie den FCB ärgern können. Hier kommen 5 Fakten zum Topspiel.
Unser Gegner spielt die stärkste Bundesliga-Saison der Geschichte. 15 Siege, nur zwei Remis und keine Niederlage, dazu eine Tordifferenz von +53, das ist die erfolgreichste Hinrunde, die je ein Bundesliga-Team gespielt hat.
Besonders die Offensive der Münchener glänzt mit unfassbaren 66 Treffern ins 17 Spielen, also im Schnitt fast vier pro Partie. RBL kommt auf 32 Treffer, was im Vergleich mit den Bayern zunächst nach wenig klingt, aber der viertbeste Wert der Bundesliga ist.
Während offensiv kein Team der Bundesliga den Bayern das Wasser reichen kann, sind unsere Jungs defensiv mit dem deutschen Rekordmeister auf Augenhöhe. Genau wie die Münchener blieb auch RBL bereits achtmal in dieser Saison ohne Gegentor.
Die Bayern kassierten 13 Gegentore, RBL 19 – sechs davon allerdings am 1. Spieltag gegen die Bayern. Seitdem hat sich unsere Abwehr kontinuierlich stabilisiert. Diesmal soll es die FCB-Offensive deutlich schwieriger gegen uns haben.
Ein wichtiger Faktor für unsere erfolgreiche Hinrunde waren unsere starken Flügelspieler. In den meisten Partien sorgten Yan Diomande und Antonio Nusa über die Außenbahnen für Wirbel und dribbelten die gegnerischen Abwehrreihen immer wieder durcheinander. Umso besser, dass beide gegen Freiburg wieder auf dem Platz standen und damit auch für das anstehende Heimspiel eine Option für unseren Chefcoach Ole Werner sein dürften.

Neben unserer Defensivstärke, dem Heimvorteil sowie der Rückkehr von Yan und Toni gibt es auch noch eine weitere Statistik, die RBL Mut machen darf, denn wenn es einen Zeitpunkt gibt, an dem die Bayern in der jüngeren Vergangenheit öfter geschwächelt haben, dann war das der Rückrunden-Auftakt.
In den vergangenen vier Spielzeiten hat der FCB am 18. Spieltag eine negative Bilanz. Es gab zwei Niederlagen, ein Remis und nur einen knappen Sieg in der Vorsaison gegen Wolfsburg (3:2). Es wäre doch ganz schön, wenn sich die Bilanz an diesem Wochenende nicht ins Positive wenden würde.

Der gefährlichste Angreifer der Bundesliga heißt ohne Frage Harry Kane. Der Mittelstürmer kommt bereits auf 20 Saisontore, also doppelt so viele wie der zweitbeste Spieler in der Torjägerliste, Deniz Undav vom VfB Stuttgart. Kane ist kein reiner Mittelstürmer, sondern holt sich die Bälle oft tief im Mittelfeld.
Vorlagen bekommt Kane oft von den starken Flügelspielern der Bayern. Michael Olise (zehn Vorlagen, neun Tore) und Luis Diaz (neun Vorlagen, neun Tore), sind auf ihren Positionen das Maß aller Dinge. Olise ist zugleich der Spieler, der in der Bundesliga die meisten Torschüsse abgegeben hat (60, sogar zwei mehr als Kane).
Jonathan Tah, der im vergangenen Sommer von Bayer 04 Leverkusen an die Säbener Straße gewechselt ist, hat sich als Top-Verstärkung für die Innenverteidigung der Bayern erwiesen. Er könnte jetzt sogar einen neuen Auswärtsrekord aufstellen. Denn Tah hat vereins- und saisonübergreifend keines seiner letzten 38 Bundesliga-Spiele auf fremden Plätzen verloren.
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