Wo will Brandt nach dem BVB spielen? „Schließe nichts aus“ | OneFootball

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·12. April 2026

Wo will Brandt nach dem BVB spielen? „Schließe nichts aus“

Artikelbild:Wo will Brandt nach dem BVB spielen? „Schließe nichts aus“

Beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen klappte es nicht mit weiterem Zählbarem für Julian Brandt in der Bundesliga. Eine Woche zuvor hatte er noch einen Treffer als Joker für den BVB erzielt, war damit in der historischen Jokerwertung weiter nach oben geklettert. Seine Zeit in Dortmund endet aber ohnehin im Sommer. Wie der Spieler diesbezüglich fühlt und wie seine Pläne aussehen, das weiß der kicker.

Seinen letzten Feinschliff vor dem Sprung zu den Profis hatte Julian Brandt zwischen 2011 und 2013 in der Jugend des VfL Wolfsburg erhalten, wohin er vom FC Oberneuland aus seiner Heimatstadt Bremen gewechselt war. Sein Debüt in der Bundesliga gab Brandt dann aber für Bayer Leverkusen, nachdem er sich in der Winterpause 2013/14 zu einem Wechsel in die Farbenstadt entschieden hatte.


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In seinen viereinhalb Jahren am Rhein reifte er nicht nur zum Stammspieler bei Bayer. Julian Brandt wurde auch Nationalspieler durch sein Debüt im Mai 2016 gegen Frankreich unter Bundestrainer Jogi Löw, dem bislang 47 weitere Einsätze in Länderspielen folgten. 2019 schließlich ging es zu Borussia Dortmund, wo nun nach sieben Jahren sein Vertrag mit dem BVB nicht verlängert wurde.

Ein Abschied steht also an für Brandt, der zwar in all diesen Jahren gute bis sehr gute Scorerwerte erreichte. Vielen Beobachtern aber fehlte oft der letzte Biss, insbesondere in engen Spielen auf höchstem Niveau, um den BVB auf ein leicht höheres Niveau zu heben. Das wiederum gelang ihm an guten Tagen durchaus – nur gab es diese Tage nach Kritikermeinung zu selten.

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Foto: BVB

Nach sieben Jahre Schicht für Brandt beim BVB

Abschiedsstimmung aber kommt bei Brandt noch keine auf. „Irgendwann spürt man bestimmt ein bisschen Wehmut, aber ich fühle mich jetzt nicht wie auf einer Abschiedsreise oder auf einer Abschiedstournee“, sagte er gestern nach der Partie. Im Moment habe er, so wie immer, wenn er seinen Beruf ausübt, schlicht „Spaß“, in Dortmund oder den anderen Stadien der Bundesliga zu spielen.

Natürlich steht mit dem schon länger beschlossenen Weggang vom BVB auch die Frage nach seinem neuen Club im Raum. Diese scheint Brandt jedoch noch nicht allzu sehr zu beschäftigen. Noch habe man einige Spiele zu absolvieren und Brandt will a) „nichts überstürzen“ und findet b), dass es dem Verein gegenüber nicht fair wäre, nun ständig Gespräche zu führen.

Zeit, sich Gedanken zu machen, sei auch noch genug da, wenn die Liaison mit dem BVB wirklich beendet sein wird. Ausschließen würde er bei seiner Neuorientierung „grundsätzlich gar nichts“, allerdings gebe es schon ein paar Dinge, die er bevorzugen würde und andere, die er sich eher nicht vorstellen könne. Ratlos, wo es für ihn in Zukunft hingehen könnte, sei er aber keineswegs. Da gebe es „viele Ideen“.

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