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·20. September 2026
Wolfsburgs Konkurrenz strauchelt nicht: Nach der Länderspielpause wartet Nürnberg

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·20. September 2026

Der VfL Wolfsburg ist recht ordentlich in die neue Saison gestartet. Dass nach dem großen Umbruch nicht sofort alles funktionieren würde, war erwartet worden. Die Mannschaft musste sich neu finden, viele Abläufe mussten sich erst entwickeln. Was allerdings weniger absehbar war: Wie stark sich die Konkurrenz präsentiert.
Vor allem Hertha BSC überrascht. Die Berliner mussten im Sommer wegen ihrer finanziellen Situation zahlreiche Leistungsträger abgeben. Einer davon war Fabian Reese, der zum VfL wechselte. Trotzdem ist Hertha bislang nicht zu bremsen. Sechs Spiele, sechs Siege, 18 Punkte: Die Berliner haben eine makellose Bilanz.
Auch der 1. FC Nürnberg hat sich an der Tabellenspitze festgesetzt. Trainer Miroslav Klose blickt auf zwei schwierige Spielzeiten zurück, doch in dieser Saison läuft es für seine Mannschaft bislang deutlich besser. Fünf Siege und ein Unentschieden stehen nach sechs Spieltagen auf dem Konto.
Der VfL hat sich mit dem 5:1 gegen Darmstadt in die dreiwöchige Länderspielpause verabschiedet. Der klare Erfolg verschafft Tobias Strobl etwas Ruhe für die weitere Arbeit mit seiner neu zusammengestellten Mannschaft. Gleichzeitig haben die Ergebnisse der Konkurrenz gezeigt, wie wichtig dieser Sieg war.
Das Ziel in Wolfsburg ist klar: Der direkte Wiederaufstieg soll gelingen. Aktuell liegt der VfL allerdings bereits sieben Punkte hinter Spitzenreiter Hertha und fünf Punkte hinter dem Zweiten aus Nürnberg.
Noch ist dieser Rückstand nach sechs Spieltagen keineswegs uneinholbar. Viel Zeit bleibt in der langen Zweitliga-Saison. Doch der Abstand sollte aus Wolfsburger Sicht nicht weiter anwachsen. Denn während der VfL noch an seiner neuen Mannschaft arbeitet, sammeln die Konkurrenten an der Spitze bereits fleißig Punkte.
Nach der Länderspielpause steht deshalb direkt eine schwierige Aufgabe an. Der VfL muss zum 1. FC Nürnberg, dem aktuellen Tabellenzweiten. Ein Sieg würde den Rückstand deutlich verkürzen und wäre ein wichtiges Signal im Aufstiegsrennen.
Entsprechend groß ist die Bedeutung der drei Wochen bis zum nächsten Spiel. Tobias Strobl hat Zeit, seine Mannschaft weiter einzuspielen, an den Abläufen zu arbeiten und die zuletzt angeschlagenen Spieler wieder heranzuführen. Danach wird sich zeigen, ob der VfL den nächsten Schritt machen und den Anschluss an die Spitze herstellen kann.















