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·15. Januar 2026

Wollitz: "Wer den Aufstieg erwartet, will dem Klubs nichts Gutes"

Artikelbild:Wollitz: "Wer den Aufstieg erwartet, will dem Klubs nichts Gutes"

Energie Cottbus geht als Tabellenführer in die Rückrunde, dennoch sieht Trainer Claus-Dieter Wollitz die Lausitzer nicht als Favoriten – im Gegenteil. Erwartet werden dürfe der Aufstieg auf keinen Fall.

"Können völlig unbekümmert aufspielen"

Bereits zu Beginn der Rückrunde 36 Punkte auf dem Konto haben, ist ohne Frage eine gute Ausgangslage für die restliche Saison. Der ursprünglich anvisierte Klassenerhalt ist Energie bereits jetzt so gut wie sicher, entsprechend geht Trainer Claus-Dieter Wollitz mit einer klaren Vorgabe in die Rückrunde: "Wir sollten uns nicht damit beschäftigen, was wir verlieren, sondern damit, was wir gewinnen können", sagte er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. Nach Auffassung des 60-Jährigen könne Cottbus in der Rückrunde "völlig unbekümmert" aufspielen. "Wir brauchen keine Angst zu haben."


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Vom Aufstieg wollte der Energie-Coach aber nichts wissen und sprach von einer "Außenseiterchance". Wer den Aufstieg von Energie erwarte, "will dem Klub nichts Gutes", meinte Wollitz. Zwar soll alles dafür getan werden, oben dabei zu bleiben, doch offen darüber sprechen will der 60-Jährige nicht. In jedem Fall erwartet der Cheftrainer von seiner Mannschaft, dass diese "draufpackt". Vor allem was die Laufleistung angeht. "Wir müssen intensiver und noch kompakter werden." Wollitz ist überzeugt: "Wenn wir diese Parameter verschieben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir viele Spiele gewinnen. Die Frage ist: Schaffen das alle Spieler?" Wollitz will seinen Teil dazu beitragen und bei jedem Spieler nochmal drei Prozent rausholen. "Das erwarte ich von mir." Gleichzeitig kündigte er an, keine Kompromisse mehr machen zu wollen.

Biankadi am Sprunggelenk verletzt

Zum Auftakt der Rückrunde gastiert der FCE am Samstag in Saarbrücken. Nicht mit dabei sein werden Merveille Biankadi (Verletzung am Sprunggelenk), Jonas Hofmann (Trainingsrückstand nach Leistenoperation) und Janis Juckel (Schulterverletzung). Dafür sind die zuletzt angeschlagenen Justin Butler und King Manu wieder Optionen. Die Vorbereitung fand indes unter erschwerten Bedingungen statt. So konnte am Donnerstag aufgrund der Witterungsverhältnisse nur indoor trainiert werden. Auch deshalb machte sich Energie bereits am Nachmittag auf dem Weg und wird in Frankfurt einen Zwischenstopp einlegen, um am DFB-Campus trainieren zu können. Ob der FCE den ersten kleinen Schritt in Richtung "Außenseiter-Sensation" macht, wie Wollitz es formulierte, wird sich dann am Samstag zeigen.

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